Basketball: Quinnel Brown verlässt die BasCats

21.02.2012

CUXHAVEN. Das baldige Comeback von Quinnel Brown wird es bei den Cuxhaven BasCats nicht mehr geben. Am Dienstag entschloss sich der US-Amerikaner, zurück in seine Heimat zu fliegen, weil ein Einsatz wegen seiner Handverletzung in dieser Spielzeit recht unwahrscheinlich beziehungsweise nur noch sporadisch möglich gewesen wäre.

Seit vier Wochen ist der 28-Jährige durch eine im Training erlittene Handfraktur außer Gefecht. Zunächst bestand die Hoffnung, dass Brown schnell wieder in den Kader zurückkehren könnte, doch das hat sich jetzt zerschlagen. Wenn überhaupt, so wurden ihm nur noch ein bis zwei Spiele prognostiziert.

"Q", wie er von den Fans genannt wurde, selbst bat die Geschäftsführung der BasCats, den Vertrag aufzulösen und in seine Heimat zurückkehren zu dürfen. "Das sind immer ganz schwere Entscheidungen, da das Menschliche im Einklang mit dem Sportlichen stattfinden soll", so BasCats-Geschäftsführer Peter Neumann. "Dennoch haben wir ihm grünes Licht gegeben und er wird kurzfristig nach Hause fliegen."

Mit diesem Wissen erklärt sich auch, warum Brown am vergangenen Sonnabend eher teilnahmslos und bedröppelt auf der Ersatzbank gesessen hat. Während beispielsweise der verletzte Evan Harris trotz des riesigen Rückstandes gegen den Mitteldeutschen BC seine Mitspieler anfeuerte, blickte Brown starr nach vorn oder auf den Boden.

Spielerisch ist der Abgang von Brown ein herber Verlust für die BasCats. Er erzielte in 18 Ligaspielen 262 Punkte und holte 107 Rebounds. Seine besten Spiele absolvierte der Small Forward gegen Paderborn (27 Punkte, Effektivität 26) und ausgerechnet gegen den nächsten BasCats-Gegner Stadtbergen (29 Punkte, Effektivität 26).

Ärgerlich ist, dass die Diagnose der Fraktur bei Brown an dem Tag festgestellt wurde, als die Wechselfrist in der ProA ablief. Das heißt: Die BasCats können nun keinen Spieler mehr für diese Saison verpflichten. Nur bis Ende Januar sind Neuverpflichtungen in der 2. Basketball-Bundesliga möglich.

von Knut Spreckelsen und Frank Lütt

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