Der Weihnachtsmann kann einziehen: Fast fertig ist das Vierer-Team mit dem Schmücken der Weihnachtsmannstube in der Villa von Issendorff (von links): Petra Rath, Tanja Werner und Hildegard Schröder. Renate Weiler sitzt hinter dem Schreibtisch zur Probe. Foto: Klempow
Der Weihnachtsmann kann einziehen: Fast fertig ist das Vierer-Team mit dem Schmücken der Weihnachtsmannstube in der Villa von Issendorff (von links): Petra Rath, Tanja Werner und Hildegard Schröder. Renate Weiler sitzt hinter dem Schreibtisch zur Probe. Foto: Klempow
Zehntägiger Markt

Christkinddorf Himmelpforten: Hier warten alle auf den Weihnachtsmann

24.11.2021

HIMMELPFORTEN. Umzug im Christkinddorf Himmelpforten: Der Start für den zehntägigen Christkindmarkt steht bevor. Aber es gibt Einschränkungen.

Von Grit Klempow

Die Buden stehen schon im Park der Villa, das Helferteam wuchtet und justiert sie an Ort und Stelle, und beim Chef-Organisator klingelt pausenlos das Telefon - Himmelpforten eine Woche vor dem Christkindmarkt.

Bernd Reimers sagt es halb ernst, halb scherzhaft. "Absagen können wir nicht mehr, es ist schon aufgebaut." Eine Woche früher als sonst hat der Aufbau begonnen. Das Konzept steht, der Plan der Buden, die Verteilung im Park der Villa von Issendorff, die Zeiten für den Weihnachtsmannbesuch und der Einzug des Weihnachtsmannes - alles ist nach den Corona-Bestimmungen auf dem neuesten Stand. Dass der sich in den nächsten Tagen noch ändern kann, weil auf Bundes- und vor allem Landesebene die steigenden Corona-Zahlen zum Handeln zwingen, ist dem Planungsteam bewusst. Aber auf neue Regeln könnten sich die Helfer auch noch schnell einstellen.

Ein mobiles Schloss

Wer Stammgast auf dem Christkindmarkt ist, wird das Fehlen der Doppelstockhütte und des Zelts registrieren. Beides ist gestrichen. Das Karussell wird aufgebaut, der Puppenspieler hat für sein Publikum extra ein mobiles Schloss gebaut, Pagodenzelte stehen für den Verzehr der Markt-Leckereien bereit. Sitz- und Stehmöglichkeiten gibt es von der Milchstelle. Die Eisschmiede aus Burweg kommt mit ganz besonderen, winterlich-weihnachtlichen Sorten in der Kühltheke.

Einige neue Aussteller werden dabei sein, andere haben sich gar nicht mehr um einen Stand beworben. Damit treffen die Besucher auf vertraute Angebote, aber auch auf Neues in Sachen Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten. Geplant haben die Himmelpfortener nach der 3G-Regel. Dass es den Markt geben soll und wie der Ablauf ist, erklärt Reimers derzeit pausenlos Anrufern aus der gesamten Region. Sollte es eine Verschärfung des Landes auf 2G geben, wäre auch das machbar. Eine Absage auf den letzten Drücker, "das wäre ein Schlag", ist sich das Helferteam einig.

"Wir sind gut vorbereitet", sagt Doris Hagenah. Und eigentlich glauben alle im Helferteam daran, dass der Christkindmarkt im Christkinddorf sowieso unter einem ganz besonders guten Stern steht. Und der Weihnachtsmann wird garantiert einziehen und seinen Platz in der heimeligen Weihnachtsstube einnehmen. "Wo soll er sonst hin, er wohnt doch hier!", sagt Bernd Reimers.

Der Planungsstand

Der Christkindmarkt im stimmungsvollen Park der Villa von Issendorff und im Bereich des Heimat- und Schulmuseums hat von Freitag, 26. November, bis zum 6. Dezember geöffnet. Am 26. November von 14 bis 21 Uhr, Montag bis Freitag von 15 bis 19.30 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 19.30 Uhr.

Zugang zum Markt: Das gesamte Gelände wird mit einem weihnachtlich geschmückten Zaun umgeben. Am Eingang "Poststraße Engelstor" werden die Besucherinnen und Besucher persönlich begrüßt. An den Wochenenden hat auch der Eingang "Kamphof" geöffnet.

Den Einlass beschreibt das Team charmant: "Wir erkunden uns nach dem Wohlbefinden (3G) und im Austausch für 1 Euro gibt es ein Bändchen als Eintrittskarte für den Christkindmarkt." Die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises und derzeit noch eines negativen aktuellen Tests ist derzeit Vorgabe für einen Markt mit Bewirtung.

Ein Testzentrum in Himmelpforten gibt es bei Wehbers Mühle. Die Zutrittsregelungen gelten nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Der Umzug des Weihnachtsmannes: Der Weihnachtsmann wird wie im letzten Jahr am Freitag, 26. November, eine Fahrt durch das Christkinddorf machen, um eine Menschenmenge an der Villa mit der Weihnachtsmannstube zu vermeiden. 1200 Kekstüten für Kinder wird das Team packen.

Und natürlich lassen es sich die Organisatoren auch nicht nehmen, die Besucher zu überraschen. So viel sei gesagt: Es wird nicht nur den Weihnachtsmann-Wagen geben. Die Route führt einmal durch Himmelpforten: durch den Kreisel, über die B 73 zum Klosterfeld, die Straße Forth entlang bis zum Raisa-Gelände, über den Bahnübergang und über Hüperskamp und Bahnhofstraße in die Poststraße und über die Markstraße zurück zur B 73. Los geht die Tour ab Kreisel um etwa 16 Uhr. Sie dauert wahrscheinlich zweieinhalb Stunden.

Besuch beim Weihnachtsmann: Erst ab Sonnabend, 27. November, empfängt der Weihnachtsmann ab 13 Uhr Kinder in seiner Stube. Damit er auf jeden Fall gesund bleibt, hält er beim Plausch mit den Kindern Abstand. Aber das Team, das ihn in der Villa unterstützt, hat sich etwas einfallen lassen, wie die Wunschzettel auch mit zweieinhalb Metern Abstand ihren Weg zum Bärtigen finden. Während der Marktöffnungszeiten und an den Sonntagen nach dem Christkindmarkt, am 12. und 19. Dezember, empfängt der Weihnachtsmann von 14 bis 17 Uhr Besuch in der Villa.

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