Im Hafen von Cuxhaven wurden im ersten Halbjahr deutlich weniger Autos umgeschlagen als im vergangenen Jahr. Foto: Scheer
Im Hafen von Cuxhaven wurden im ersten Halbjahr deutlich weniger Autos umgeschlagen als im vergangenen Jahr. Foto: Scheer
Weniger umgeschlagen

Corona-Krise im Hafen von Cuxhaven: Heftiger Einbruch beim Autotransport

04.09.2020

CUXHAVEN. Die neun Seehäfen in Niedersachsen haben wegen der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr deutlich weniger umgeschlagen.

Der Rückgang lag bei elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die landeseigene Betreibergesellschaft Seaports of Niedersachsen mitteilte. 24 Millionen Tonnen Güter wurden über die Häfen des Landes verschifft nach 27 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2019.

Umschlag halbiert sich

Von allen Warengruppen verzeichneten die Autotransporte über Emden und Cuxhaven mit einem Minus von 39 Prozent den stärksten Rückgang. In Cuxhaven halbierte sich der Umschlag aller Güter nahezu.

Alle aktuellen Infos rund um die Entwicklung und Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Region rund um Cuxhaven lesen Sie hier.

Leichtes Plus verzeichnet

Stade, Oldenburg und Papenburg waren von den coronabedingten Handelsunterbrechungen weniger betroffen und verzeichneten sogar ein leichtes Plus. Der Containerterminal Wilhelmshaven kam mit 222.400 Standardcontainern auf knapp zwei Drittel des Vorjahresumschlags. Niedersachsen betreibt die Seehäfen Cuxhaven, Brake, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven. (dpa)

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