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Zum heutigen Weltfischbrötchentag hat unser Reporter den großen Fischbrötchen-Test gemacht: Eine Woche lang hat er jeden Tag ein bis zwei Matjesbrötchen gefuttert. Foto: Leuschner
Zum heutigen Weltfischbrötchentag hat unser Reporter den großen Fischbrötchen-Test gemacht: Eine Woche lang hat er jeden Tag ein bis zwei Matjesbrötchen gefuttert. Foto: Leuschner
Norddeutsche Leckerei

Der große Fischbrötchen-Test: Wo im Cuxland schmeckt der Küsten-Snack am besten?

von Christian Mangels | 07.05.2022 Zuletzt aktualisiert: 26.07.2022 08:14 Uhr

KREIS CUXHAVEN. Egal ob mit Krabben oder Matjes, mit Backfisch oder Fischfrikadelle: Ohne Fischbrötchen geht an der Cuxland-Küste gar nichts.

Doch bei der Vielzahl an Fischgeschäften und -buden im Kreis Cuxhaven fällt die Wahl oft schwer. Zum Weltfischbrötchentag am Sonnabend hat unser Reporter den großen Fischbrötchentest gemacht: Eine Woche lang hat er sich fast ausschließlich von Matjesbrötchen ernährt.

Brötchen muss knackig sein

Der Münchner hat seine Weißwurst, der Berliner seinen Döner, der Duisburger seine Currywurst - und der Norddeutsche sein Fischbrötchen. Die Küstenleckerei ist so beliebt, dass sie sogar ihren eigenen Gedenktag hat. Er wurde 2011 vom schleswig-holsteinischen Tourismusverband ins Leben gerufen und wird seitdem alljährlich am ersten Sonnabend im Mai zelebriert. Tilman Schuppius, Autor des Buchs "Der Fischbrötchen-Report", weiß, was ein gutes Fischbrötchen ausmacht: "Das Brötchen muss knackig und der Fisch frisch sein. Ein gutes Fischbrötchen liegt nicht in der Auslage, sondern wird frisch gemacht", erklärt der Hamburger. Für ihn ist das Fischbrötchen "ein norddeutsches Phänomen, ein Kulturgut wie die Weißwurst für Bayern". Für sein Buch hat Schuppius 75 Fischbuden in Schleswig-Holstein und Hamburg getestet.

Zehn Verkaufsstellen getestet

Auch im Cuxland ist die Auswahl an Fischbrötchenbuden und Fischgeschäften riesig. Und wo ist der norddeutsche Snack ein wahrer Genuss? Für unseren großen Fischbrötchentest haben wir zehn Verkaufsstellen in Cuxhaven, Otterndorf und an der Wurster Nordseeküste ausgewählt und dort jeweils ein Matjesbrötchen bestellt und verkostet. Neben dem Preis, Gewicht und der Atmosphäre war bei unserem Test natürlich der Geschmack von zentraler Bedeutung. Das Resümee unseres Testers: Der Küsten-Snack ist fast überall schmackhaft.

Gurken, Salat und Tomate

Es gab dennoch Unterschiede, sowohl die Beilagen betreffend als auch beim Preis. Das günstigste Matjesbrötchen kostete 3,40 Euro, das teuerste schlug mit 4,20 Euro zu Buche. Manche Fischbrötchenverkäufer servierten das norddeutsche Fast Food "ohne viel Gedöns", also nur mit Zwiebeln, andere packten noch Gurken, Salatblätter oder Tomaten ins Brötchen. An acht von zehn Teststationen wurden die Fischbrötchen frisch nach Bestellung gemacht.

Für unseren Tester gab es das leckerste Matjesbrötchen an einer eher unscheinbaren Bude am Döser Strandhaus: Die saftigen Matjesfilets und die milden Zwiebeln harmonierten dort besonders gut. Aber letztlich ist alles Geschmackssache...

Das komplette Testergebnis finden Sie am Sonnabend in der Print-Ausgabe der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung sowie im E-Paper.

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