"Einsatz in 4 Wänden" im Ihlienworther Schrotthof
Ihlienworth (ike). Die Innenwände sind unverputzt, manche Fenster nur notdürftig mit Pappe vernagelt, Stromleitungen liegen frei, auf dem Wellblechdach wachsen Mooskulturen - dieses Haus ist zum Davonlaufen. So ähnlich dachte auch RTL-Wohnexpertin Tine Wittler (siehe Interview), als sie das Ihlienworther Sanierungsobjekt im Sommer 2008 zum ersten Mal sah.Doch fürs Wegrennen war es längst zu spät. Die ersten Pläne des Senders, das Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit einem Einsatz in 4 Wänden von Grund auf zu erneuern, reichten damals schon mehr als ein Jahr zurück. Im Mai 2007 gab es das erste konspirative Treffen mit dem zuständigen Hamburger Innenarchitekten, erzählt der Cuxhavener Architekt Hauke Bartels. Kostenschätzung, Bauantrag und letztlich die Realisierung des Projektes vor Ort lagen im Wesentlichen in der Hand des Ortskundigen.
Zur Serie "Einsatz in 4 Wänden" führte die NEZ auch ein Interview mit RTL-Moderatorin Tine Wittler.
Ein Geheimauftrag, wie Bartels vor ein paar Tagen verriet. Noch nicht einmal die Bewohner selbst, eine vierköpfige Familie, hätten anfangs gewusst, dass die Produktionsfirma des Fernsehformats Einsatz in 4 Wänden ihre Bewerbung bereits ins Visier genommen hatte. Auch der Bauantrag beim Landkreis wurde ohne das Wissen der vier Cuxländer gestellt.
Außer den historischen Backstein(außen)mauern blieb nichts stehen. Zu marode war die Bausubstanz des Hauses, dem RTL den Beinamen Schrotthof verlieh.
Den Wandel vom Sietländer Schrotthof zum Schmuckkästchen zeigt RTL in einer Doppelfolge Einsatz in 4 Wänden - Spezial, die am 20. und 27. April, jeweils ab 21.15 Uhr ausgestrahlt werden.
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