Entwicklung des Umschlags "erfreulich"

03.09.2003

Landtags-Unterausschuss "Häfen und Schifffahrt" tagte in Cuxhaven

cew. - Erfreut nahmen gestern die Mitglieder des Landtags-Unterausschusses "Häfen und Schifffahrt" unter Vorsitz von Wolfgang Ontijd den "außerordentlich positiven Trend" bei der Umschlagsentwicklung in Cuxhaven zur Kenntnis. Während 2002 ein Plus von 4,6 Prozent erzielt werden konnte, wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres der Umschlag trotz harten Wettbewerbs noch einmal um 14 Prozent gesteigert. "Darüber kann man sich nur freuen", stellte Ausschuss-Vorsitzender Ontijd nach der gestrigen Sitzung in Cuxhaven fest. Die Landtagsabgeordneten wurden zum Auftakt von Oberbürgermeister Helmut Heyne und dem Chef des Niedersächsischen Hafenamtes, Hans-Gerd Janssen, auf Feuerschiff "Elbe 1" begrüßt, ließen sich anschließend durch den stellvertretenden Leiter des Havariekommandos, Bernd Bluhm, über den aktuellen Stand informieren und hatten im Anschluss auf dem RoRo-Schiff "Tor Hollandia" einen Gedankenaustausch mit dem Geschäftsführer der DFDS Tor Line GmbH, Peter Kramp, sowie CuxPort-Geschäftsführer Heinrich Ahlers. Wie Ausschuss-Vorsitzender Ontijd nach der gestrigen Sitzung in Cuxhaven weiter mitteilte, hat sich auch der Umschlag im Fischbereich und mit Kraftfahrzeugen positiv entwickelt. Bei CuxPort sei man optimistisch, dass es weiter aufwärts geht. Lob gab es von der Hafenwirtschaft für die "gute Zusammenarbeit" mit dem Niedersächsischen Hafenamt Cuxhaven. "Darüber freuen wir uns", stellte MdL Hans-Christian Biallas fest. Oberbürgermeister Helmut Heyne sprach in seiner Begrüßung u.a. das Hafenentwicklungskonzept an und vertrat die Ansicht, dass sich das Land bei der angepeilten Umgestaltung des Alten Fischereihafens einbringen sollte. Wie Abgeordneter Biallas mitteilte, ist das Land beim Projekt Alter Fischereihafen bestrebt, mit privaten Investoren eine Lösung zu finden. Nach seinen Angaben stehen für alle niedersächsischen Häfen im Landeshaushalt 7 Mio. Euro zur Verfügung. 16 Mio. Euro seien aber allein für die Instandsetzung des Alten Fischereihafens in Cuxhaven nötig. Vor diesem Hintergrund komme es darauf an, einen alternativen Weg zur Lösung des Problems zu finden.

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