Jubiläum bei Kaiserwetter:

Fix was los in Oberndorf

04.06.2016

OBERNDORF. Das 700 Jahre alte Flussdorf feiert jetzt sein großes Fest. Bereits der international besuchte Festakt war ein super Auftakt. Von Wiebke Kramp

Jetzt steigt endlich die große Party, auf die so lange Jahre im malerischen Flussdorf hingearbeitet worden ist. An diesem Wochenende stimmt bei der Ortshymne jede gesungene Zeile: „In Oberndorf am Ostestrand, da ist es wunderschön. An Backbord und an Steuerbord, da gibt es viel zu sehn...“ und auch der Refrain „Das Herz der Oste ist Oberndorf“ ist wahr – zumindest bis zum Ende der großen 700-Jahr-Feierlichkeiten.

Oberndorf hat sich fein gemacht und ordentlich herausgeputzt. Am Sonnabend, 4. Juni, ab 11 Uhr können sich Festbesucher davon ein eigenes Bild machen und im historischen Ortskern auf Entdeckungsreise gehen, jede Menge altes Handwerk und Kurzweil erleben. Auch am und auf dem Fluss herrscht viel Betrieb.

Touren bieten die ortsansässige „Mocambo“, ältestes Fahrgastschiff Deutschlands, und auch originale Helgoländer Börteboote, die in der Region ihre Wiege haben.

Bürgermeister Detlef Horeis war beim Festakt voll des Lobens über seine engagierten Einwohner: „Ich bin stolz, was Ihr und wir zusammen auf die Beine gestellt haben.“  Im Laufe des Festaktes im großen Festzelt zeichnete er besonders verdiente Mitbürger aus: Gudrun Kuhne (DKK-Vorsitzende), Nils Uhtenwoldt (Sprecher der Oberndorfer Vereine) sowie die Ratsmitglieder Fred Dobrinkat, Günther Behrens und Hans-Dietrich Kriese überreichte er die Oberndorf-Medaille.

Festrednerin Daniela Behrens,, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Stephan Weil, zeigte sich beeindruckt und betonte: „Ein schöner Anlass, Heimat zu feiern.“ Beim gemeinsamen Feiern eines solchen Jubiläums werde das Dorf neu zusammengeschweißt.

Kreisrat Friedhelm Ottens lobte besonders die gelebte Willkommenskultur des Ortes und bezeichnete Oberndorf als einen Ort, der sich immer einbringe. Am Dobrocks Verwaltungschef Peter Uhl nannte die Dorfgemeinschaft einzigartig und appellierte augenzwinkernd: „Bleiben Sie der wehrhafte Ort an der Oste.“

Landtagsabgeordneter Uwe Santjer sprach dem Bürgermeister Anerkennung aus und war voll des Lobes über die Hilfsbereitschaft und das Engagement: „Boateng wohnt in Oberndorf...“

Bürgermeister Iwan Korut, an der Spitze der sechsköpfigen Delegation aus der ukrainischen Partnerstadt Owrutsch, bat darum, weiterhin die Freundschaft zu vertiefen zum Wohle beider Städte. Auch der Bürgermeister aus der Partnergemeinde Witkowo überbrachte freundschaftliche Grüße. Und Bürgermeister Eberhard aus Oberndorf in der Pfalz lud Horeis zur 888-Jahr-Feier seines 273-Seelendorfes ein. Land Hadelns Samtgemeindebrügermeister überbrachte beste nachbarschaftliche Grüße und appellierte an die Óberndorf, sich aktiv gegen die demografische Entwicklung zu stemmen. Für jedes im März 2017 geborene Oberndorfer  Kind versprach er den Elten eine Schwimmbad-Jahreskarte. Als Vetreter der AG-Osteland stellte Walter Rademacher heraus, dass von den 600 Mitgliedern der Ostelobby 100 aus Oberndorf seien.

Für den musikalischen Rahmen des Festaktes sorgten der Posaunenchor Bülkau, der Shantychor Oberndorf, der Chor der Schule Am Dobrock.

Sonntagsprogramm:

Das Fest geht weiter: Es beginnt am Sonntag um 11 Uhr im Festzelt auf dem Sportplatz mit einem Gottesdienst. Um 12 Uhr wird Gulaschsuppe ausgeben und um 13 Uhr setzt sich der große Festumzug mit Wagen, Fuß- und Musikgruppen in Bewegung. Ab 15 Uhr gibt es im Festzeit Kaffee, Kuchen und Torte und Tombolaverlosung.

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