Hilfsangebot

Gesprächscafé für Trauernde öffnet am Sonntag

02.09.2017

HEMMOOR. Im vergangenen Monat lud die Hospizgruppe Land Hadeln zum ersten Gesprächscafé für Trauernde in die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Hemmoor ein. Am kommenden Sonntag gibt es eine Fortsetzung. (ts)

Speziell ausgebildete Ehrenamtliche der Hospizgruppe bieten einen geschützten Bereich, um mit betroffenen Menschen ins Gespräch zu kommen. Brigitte Haase und Susanne Bartels Vitor waren beim ersten Mal mit dabei und haben die Erfahrung gemacht, dass die Hemmschwelle, sich zu öffnen, sehr hoch ist. „Es braucht schon ein wenig Mut, um zu uns zu kommen und über so ein sensibles Thema wie Trauer zu sprechen. Schließlich wissen die Besucher ja vorher nicht, wer da ist und was sie erwartet. Wir waren zum Start zwar nur eine kleine Runde, aber unsere Gäste haben sich wohlgefühlt und signalisiert, dass sie wiederkommen“, erzählen beide. Trauernde würden häufig erleben, dass ihre Umwelt nicht mehr richtig zuhört, da sie ihre Geschichte schon öfter erzählt haben, wissen die beiden Trauerbegleiterinnen aus Erfahrung. Hier bietet das Gesprächscafé für Trauernde eine wichtige Hilfestellung. „Keiner muss reden. Jeder ist gerne willkommen, sei es auch nur zum Kaffeetrinken. Außerdem bieten wir auch Rückzugmöglichkeiten an, sodass niemand zwei Stunden in der Gruppe sein muss,“ sagt Brigitte Haase und erneuert damit die Einladung für Sonntag, 3. September, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ins MGH an der Stader Straße 38, 21745 Hemmoor zu kommen. Dabei bittet das Team der Hospizgruppe um pünktliches Erscheinen, um den Gästen einen ungestörten Rahmen bieten zu können. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei der Hospizgruppe Land Hadeln in 21762 Otterndorf, Sackstraße 4, Telefon (0 47 51) 90 01 90 und im Internet.

www.hospizgruppe- land-hadeln.de

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