Sanierung

Gräpeler Hafen wird aufgemöbelt

28.10.2017

GRÄPEL. Seit vielen Jahren wird bereits über eine touristische Aufwertung des Gräpeler Hafens und seines Vorplatzes diskutiert. Wie so oft im Leben scheiterte es bislang am mangelnden Geld und an einer entscheidenden Vorarbeit. (ts)

Beides ist nun gegeben und so lud die Gemeinde Estorf, zu der Gräpel gehört, in dieser Woche zu einer Informationsveranstaltung ein ins Gasthaus „Plate’s Osteblick“.

Wichtig ist Bürgermeister Werner Hinck, dass die Bevölkerung so früh wie möglich in die Planungen einbezogen wird und Ideen einbringt. „Wir wollen an einem Strang ziehen und gemeinsam etwas für den Ort und den Tourismus an der Oste erreichen. Nur so können wir Menschen für die Schönheit der Natur hier gewinnen und auch herlocken“, sagte Hinck. Sein besonderer Dank ging dabei an den Deichverband Kehdingen-Oste, der ab Mitte November die marode Kaimauer an der Oste sanieren wird. Rund 350 000 Euro aus Küstenschutzmitteln des Landes Niedersachsen stehen dafür bereit (wir berichteten). Voraussetzung, damit das Projekt Fährplatz überhaupt angegangen werden kann, ohne dass hinterher alles in die Oste rutscht, so der Bürgermeister.

Wohnmobilstellplätze werden erweitert

In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Galla & Partner aus Horneburg, stellte Werner Hinck eine erste Skizze zur möglichen Umgestaltung vor. Darin ist die Rede von einem 40 Meter langen Schwimmsteg für Sportboote, einer zweigeteilten „Seeterrasse“ zum Verweilen an der Oste, einer geschichtlichen Aufarbeitung des Hafens und der Werften, einem Wohnmobilstellplatz mit Sanitäreinrichtungen und einer Ladestation für E-Bikes.

Die Kosten werden auf rund 800 000 Euro geschätzt und sollen zum großen Teil aus Zuschüssen gedeckt werden. Aus LEADER-Mitteln seien 400 000 Euro möglich, teilte Holger Falcke, Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten mit. Der Förderfonds Hamburg-Niedersachsen hat die Bereitschaft signalisiert, sich mit 200 000 Euro zu beteiligen. Den verbleibenden Rest müssten die Gemeinde und die Samtgemeinde je zur Hälfte tragen. Anfang kommenden Jahres soll es eine weitere Informationsveranstaltung geben, wo es in die Detailplanung gehen wird. Mit einer Fertigstellung des Projektes sei im Sommer 2019 zu rechnen, sagte Falcke.

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