Vollzogen den obligatorischen ersten Spatenstich zum Bau des neuen Kraftraums (v.l.): Henry Woltmann, Claus Johannßen, Maik Schwanemann und Thomas Bullwinkel. Foto: Unruh
Vollzogen den obligatorischen ersten Spatenstich zum Bau des neuen Kraftraums (v.l.): Henry Woltmann, Claus Johannßen, Maik Schwanemann und Thomas Bullwinkel. Foto: Unruh
Rudersport

Im Bootshaus: Otterndorfer Ruderer bekommen neuen Kraftraum

von Jan Unruh | 09.09.2020

OTTERNDORF. Rudern ist ein Wassersport. Doch die Grundlagen werden an Land gelegt - unter anderem im Kraftraum. Und da kann der TSV Otterndorf bald neu angreifen.

Um den Ruderern in Otterndorf ideale Trainingsbedingungen zu bieten, wird am Bootshaus am Hadelner Kanal ein ganz neuer Trainingsraum errichtet. Rund 200.000 Euro kostet der Neubau. Der Großteil der Investition wird über Fördergelder abgedeckt. Schon Ende des Jahres soll in den Räumlichkeiten trainiert werden.

Zwei Jahre ist es mittlerweile her, als die Idee zum Bau eines neuen Kraftraums für die Otterndorfer Ruderer erstmals aufkam. Doch aus dieser Vision wurde schnell Wirklichkeit. Der erste Spatenstich ist bereits Geschichte. Schon in etwas mehr als drei Monaten soll der Bau fertig sein. "Wenn es super läuft, dann steht der Kraftraum bis Weihnachten", so Florian Heitsch. Die Stahlbauarbeiten für den 110 Quadratmeter großen Neubau sollen noch im September beginnen. Er wird sich dann nahtlos an das mittlerweile fast 50 Jahre alte Bootshaus am Beufleth anschmiegen.

Auf ein neues Niveau

Für den Verein und die Ruderabteilung ein absoluter Glücksgriff. Dieser Raum werde die Trainingsbedingungen noch einmal auf ein neues Niveau heben. Bisher haben die Mitglieder der Ruderabteilung in einem kleinen, dunklen Raum an der Südseite des Gebäudes ihre Grundlagen gelegt. Viel Platz zum Trainieren hatten sie nicht. Das wird in den neuen Räumlichkeiten mit Blick auf den Hadelner Kanal anders sein. Spätestens dann können die Trainer auch in größeren Gruppen die Nachwuchsruderer auf die Rennen auf dem Wasser vorbereiten. Holger Heitsch, Leiter der Ruderabteilung des TSV Otterndorf, ist dementsprechend glücklich: "Bisher hat alles gut geklappt. Selbst Corona hat uns keinen Strich durch die Rechnung gemacht."

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Zum offiziellen Spatenstich lud er die Vertreter der beteiligten Baufirmen und eben die der Förderer ein. Denn ohne finanzielle Hilfen hätte der Verein eine solche Investition nicht stemmen können. 40 Prozent steuert der Kreissportbund zu, jeweils 20 Prozent die Stadt Otterndorf und der Landkreis Cuxhaven.

Erster Spatenstich

"Ohne diese drei Geldgeber würden wir hier nicht stehen", so Jürgen Müller, 2. Vorsitzender des TSV Otterndorf. Neben den drei Vertretern der Förderer war es dem Ehrenvorsitzenden Henry Woltmann vorbehalten, den ersten Spatenstich zu setzen. Er ist übrigens das letzte übrig gebliebene Gründungsmitglied der Ruderabteilung. Er hat den Neubau des Bootshauses damals schon federführend begleitet. Es waren die Anfänge einer Erfolgsgeschichte. "Heute weiß im Rudersport jeder wo Otterndorf ist", so Woltmann. Damit das in den nächsten Jahren auch so ist, sei der Neubau des Kraftraums eine logische Investition in die Zukunft.

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