Kreis Cuxhaven: Die Jahrtausende lange Geschichte des Fischbrötchens
KREIS CUXHAVEN. Wo hat das Fischbrötchen eigentlich seinen Ursprung? Unsere Reporterin hat sich auf die Suche begeben.
"Die Suche nach dem Ursprung des Fischbrötchens ähnelt der Frage, wer das erste Mal 'Moin' gesagt hat". Diese und ähnliche Sprüche werden sichtbar, wenn man sich auf eine Recherche durch das Internet und verschiedene Presseabteilungen von nahen und fernen Fachinstituten und Universitäten begibt. Die Entstehung des Fischbrötchens ist nur wenig erforscht. Die gemeinsame Vermutung von befragten Expertinnen und Experten aus Forschung, Historie und den Cuxhavener Fischfabriken: "Irgendjemand legte vor vielen, vielen Jahren den Fisch aufs Brötchen. Und das war's dann."
Fischbrötchen wenig erforscht
Die Seite fischerleben-schleswig-holstein.de schreibt: "Zumindest in Schleswig-Holstein geht die Küstenfischerei zurück bis in die Jungsteinzeit vor über 6000 Jahren. Damals begannen die Küstenbewohner, mit Einbäumen, Räusen, Angeln und speziellen Waffen, wie dem Aalstecher, auf die Jagd zu gehen. Dass der schmackhafte Zielfisch beim Verzehr auch mit Brot in Berührung kam, dürfte dabei sehr wahrscheinlich sein. Brotähnliche Erzeugnisse soll es schon seit 30.000 Jahren geben."
Viel Thunfisch zur Corona-Zeit
Was erforscht ist, sind die Verbrauchszahlen von Fisch, die in Corona-Zeiten leicht schmunzeln lassen. So wurden laut einer Erhebung des Fisch-Informationszentrums 2020 ganze 16,4 Prozent an Thunfisch gekauft. In 2019 lag der Verbrauch noch bei 11,4 Prozent. Die Vermutung von Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des in Hamburg ansässigen Zentrums: "In 2020 wurden sehr viele Konserven gehamstert, die wohl aktuell noch zum großen Teil in den Vorratsschränken liegen."
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