Kunsthandwerkermarkt in Cadenberge Publikumsmagnet
CADENBERGE. Was wird aus den beliebten Kunsthandwerkermärkten, wenn der Taubenhof in neue Hände übergeben wird?
Nicht wenige stellten sich am Wochenende diese Frage vor dem Hintergrund, dass Carsten Eickhof und Pascale Capbalat ihr Anwesen aus Altersgründen verkaufen möchten.
Sie haben den Gutshof nicht nur zu einem Juwel entwickelt mit Boutique-Hotel, Gutscafé und Studiokino. Mit den von ihnen initiierten regelmäßigen Kunsthandwerkermärkten bewiesen sie in den zurückliegenden zehn Jahren den Trend der Zeit - also ein Bedürfnis nach schönen, handgemachten und dabei wertigen Dingen - erkannt zu haben. Daher war es kaum verwunderlich, dass sich Sonnabend und Sonntag der bereits 21. Markt als ein Magnet erwies. Aus der gesamten Region kamen die vielen Besucherinnen und Besucher auf den Gutshof nach Cadenberge. Hier stöberten sie nach hübschen Dingen - nützlich oder einfach nur schön. 101 Aussteller waren es diesmal, sagte Carsten Eickhof unserer Zeitung. Und die kreativen Aussteller deckten wiederum ein mannigfaltiges Spektrum an kreativen Ideen und Selbstgemachtem ab. Von Postkästen mit Gründächern, Kunstschmiedearbeiten und Gartenkunstobjekten, selbst entworfener Mode oder Schmuckkreationen reichte das Spektrum. Und auch Kulinarisches war dabei: Von selbst gemachten Likören über Flammlachs bis zum Leindotteröl aus der Ölmühle in Osten.
Wie sich die Zukunft des Anwesens gestaltet, ist ungewiss. Das historische Ensemble steht weiter zum Verkauf. Eine künftige Nutzung schließt der Inhaber Eickhof jedenfalls schon mal aus: "Ein Afd-Schulungszentrum wird hier nicht entstehen ..."