In der Otterndorfer Einrichtung stand eine Küchenzeile in Flammen. Das Übergreifen auf den angrenzenden Kindergarten konnte allerdings verhindert werden. Foto: Kramp
In der Otterndorfer Einrichtung stand eine Küchenzeile in Flammen. Das Übergreifen auf den angrenzenden Kindergarten konnte allerdings verhindert werden. Foto: Kramp
Provisorium gefunden

Nach dem Krippenbrand in Otterndorf: So geht es in der DRK-Kita weiter

von Tim Larschow | 10.05.2021

OTTERNDORF. Es musste schnell eine Alternative her. Der Brand am Freitagabend in der Otterndorfer Kindertagesstätte stellte das Deutsche Rote Kreuz vor eine große Herausforderung. 

Das DRK als Träger der Einrichtung hatte schon am Wochenende Gespräche darüber geführt, wo die Krippengruppen vorübergehend untergebracht werden können.

Provisorium gefunden

Hartmut Ahlf , Geschäftsführer vom DRK Cuxhaven-Land Hadeln, berichtete nun, dass es nach dem Feuer bereits ein Provisorium gefunden sei. Die Lösung ist die Modul-Kita in Altenwalde, die bis zu der Fertigstellung des Neubaus im Kornblumenweg bereits als Übergang diente. "Bis Ende März haben wir die Räumlichkeiten in Altenwalde selbst genutzt", berichtet Hartmut Ahlf.

Grünes Licht

Auch die Stadt Cuxhaven und das Landesjugendamt hätten bereits grünes Licht gegeben die Einrichtung zu nutzen, sagt der Geschäftsführer. Auch Elternvertreter zeigten sich einverstanden mit dieser schnellen Lösung.

Für die Strecke nach Altenwalde wird nun ein Fahrdienst eingerichtet. "Die Autos sind bereits organisiert und die Kindersitze bestellt", freut sich Hartmut Ahlf. Die Abfahrts- und Öffnungszeiten sollen schnellstmöglich bekanntgegeben und alle Vorkehrungen unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen getroffen werden. Bereits am Montag wurde ein Elternbrief mit allen Informationen verschickt.

Schwierige Situation

"Die Eltern bekommen natürlich auch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten in Altenwalde vorher zu besichtigen. Der Betrieb soll voraussichtlich nächste Woche Montag weitergehen können", erklärt der Geschäftsführer.

Alle Beteiligten seien über die schnelle Lösung des Problems erfreut und begrüßten die Lösung des Problems. "Wir sind alle erleichtert und besonders froh über die tolle Unterstützung durch die anderen Kindergärten und Eltern, die ihre Hilfe in dieser schwierigen Situation angeboten haben", betont Ahlf.

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