Das Logo von Senvion auf dem Flügel einer Windkraftanlage. Foto: Carsten Rehder/dpa
Windanlagenhersteller

Nach Insolvenz: Gläubiger beraten über Zukunft von Senvion

10.09.2019

BREMERHAVEN. Die Gläubiger des insolventen Windkraftwerksbauers Senvion sind am Dienstag in Hamburg zusammengekommen, um über die Zukunft des Konzerns zu beraten.

Wie viele Arbeitsplätze gehen verloren?

Nach der Gläubigerversammlung könnte auch klar werden, wie viele der rund 1800 Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen. Am Nachmittag zeichneten sich noch keine Ergebnisse ab. Senvion hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und sich auf die Suche nach Investoren begeben.

Standort Bremerhaven schließt

Seit zwei Wochen ist klar, dass Senvion aufgeteilt wird und Teile seines Geschäftsbetriebs stilllegen muss. Die Turbinenfertigung in Bremerhaven mit 200 Mitarbeitern steht zum Jahresende vor der Schließung.

Die ersten Kündigungen

Bereits in diesem Monat werden die ersten Kündigungen ausgesprochen. Dagegen gibt es Angebote für den Service-Bereich und für einzelne Ländergesellschaften, etwa in Portugal und Indien. Darüber berät die Gläubigerversammlung. (dpa)

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