Drei Tage Markttreiben

Neue Schilder für den Cadenberger Herbstmarkt

13.10.2016

CADENBERGE. Werbegemeinschaft der Cadenberger Schausteller finanziert vier neue Plakate. Marion Greger feiert 50. Jubiläum. (may)

30 Jahre lang standen an den gewohnten Standorten die mehr oder weniger bunten Schilder, die den Cadenberger Herbstmarkt ankündigten. Ihre besten Zeiten haben die nun allerdings hinter sich, denn die Werbegemeinschaft der Cadenberger Schausteller hat jetzt vier nigelnagelneue Schilder anfertigen lassen.

Das genaue Gegenteil von neu auf dem Markt ist Marion Greger. Sie ist ein alter Hase im Schaustellergeschäft und feiert an diesem Wochenende ihr 50. Jubiläum. In ihrem Mandel- und Knusperhäuschen – das übrigens schon 70 Jahre auf dem Buckel hat – wird sie den Marktbesuchern von Sonnabend, 15., bis Montag, 17. Oktober, ihre Süßwaren anbieten. Ein Ende ihres Schaustellerdaseins ist noch nicht in Sicht. „Dieses freie Leben macht einfach Spaß. Mittlerweile sind wir schon in der siebten Generation als Schausteller unterwegs. Ich weiß noch nicht, wann ich damit aufhören will“, strahlt Marion Greger, für die der Herbstmarkt ein echtes Heimspiel ist.

Doch sie ist nicht die einzige der insgesamt 26 Schausteller, die aus der hiesigen Region kommt. „Bis auf die Betreiber der großen Fahrgeschäfte kommen alle aus der näheren Umgebung“, erklärt Marktmeister Niclas Lind.

Eine gute Abwechslung

Zu den großen Fahrgeschäften zählen der Autoscooter und der „Beat Jumper“. Die kleinen Besucher können sich in den drei Kinderkarussells oder an den üblichen Ständen wie „Entenangeln“ oder „Dosenwerfen“ vergnügen. Damit sich der Markt mit einer guten Mischung präsentieren kann, wählt Marktmeister Lind die Schausteller aus: „Ich achte darauf, dass den Besuchern eine gute Abwechslung geboten wird.“

Letzte Einzelheiten wie beispielsweise die Strom- und Wasserversorgung wurden beim Schaustellertreffen im Cadenberger Rathaus besprochen. Bei der Gelegenheit stellten sie Bürgermeister Wolfgang Heß scherzhaft die Frage: „Jetzt, wo die Samtgemeinde Am Dobrock fusioniert hat, sinken dann auch die Platzgelder?“

Nach einem Schmunzeln musste Wolfgang Heß den Schaustellern diese Hoffnung zwar mit den Worten „Ich glaube nicht“ nehmen, selbstverständlich werden aber am Sonnabend alle Schausteller pünktlich um 14 Uhr ihre Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden öffnen.

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