Kurz nach dem Start des Giants Runs wartet die erste große Herausforderung auf die Teilnehmer. Sie müssen einen schlammigen Wassergraben überwinden und danach mit nasser Kleidung den Rest der Strecke absolvieren. Foto: Adelmann
Kurz nach dem Start des Giants Runs wartet die erste große Herausforderung auf die Teilnehmer. Sie müssen einen schlammigen Wassergraben überwinden und danach mit nasser Kleidung den Rest der Strecke absolvieren. Foto: Adelmann
Extrem-Hindernislauf

Schon über 1200 Anmeldungen für Giants Run

von Jan Unruh | 25.04.2019

WINGST. Vor zwei Jahren feierte der Giants Run in der Wingst Premiere. Anfang Juni stürzen sich zum dritten Mal mutige Athleten ins kalte Wasser und springen über brennende Strohballen. Und die Beliebtheit dieses Extrem-Hindernislaufs steigt und steigt. Schon über 1200 Teilnehmer haben sich für die Veranstaltung am 1. Juni angemeldet.

Höher, größer, härter - die Macher des Giants Runs wollen sich im Vergleich zu den beiden vorherigen Läufen erneut steigern. Wenn man auf die Voranmeldungen blickt, ist es ihnen schon jetzt gelungen. Über 1200 Teilnehmer sind bereits registriert - weitere werden folgen, sodass Chef-Organisator Sören Stinski mit einem erneuten Rekord rechnen kann. Beim Premierenjahr waren rund 860 Leute am Start, im vergangenen Jahr schon über 1000. Nun haben sich schon einen Monat vor der Veranstaltung 1200 Wagemutige für den Extrem-Hindernislauf angemeldet.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland. Es gibt Anmeldungen aus Wuppertal, Berlin und München. Der Großteil stamme aber aus dem Norddeutschen Raum. "Das ist richtig stark", so Stinski im Gespräch mit der CN/NEZ-Sportredaktion. Er und sein Team arbeiten schon seit vielen Wochen an der dritten Auflage des Giants Runs. Ziel ist es Jahr für Jahr, den Teilnehmern etwas Neues zu bieten. Und das wird auch am 1. Juni so sein. An der Streckenführung wird sich nichts ändern. Die habe sich bewährt. Doch auf die Läufer, die die 18-km-Strecke in Angriff nehmen werden, warten satte 60 Hindernisse, die bewältigt werden müssen. Beim kürzeren Lauf über neun Kilometer sind es rund 40 Hindernisse.

"Wir verarbeiten etwa zehn Tonnen Holz, 3500 Schrauben, diversen Stahl und einige Überseecontainer", so Sören Stinski. Viele Hindernisse aus dem vergangenen Jahr wurden noch einmal erweitert. So wird der "Giants Tower" um einige Container in die Höhe wachsen. Und auch die Turbinen bei "Wicked Water" (Schwimmbecken mit Gegenstromanlage) sollen noch stärker werden. "Wir wollen es den Teilnehmern nicht einfacher machen", sagt Stinski mit einem Lächeln.

Wieder dabei sind in diesem Jahr die traditionellen Hürden. Die Starter müssen durch Schlamm kriechen, unter Stacheldraht robben und über eine 18-prozentige Steigung zum Olymp kraxeln. All das erfordert vor allem einen hohen logistischen Aufwand für die Organisationsmannschaft. Schon Tage vorher werden sie mit dem Aufbau auf dem Reitplatz am Dobrock beginnen. Allein 3000 Meter Zäune und Gitter werden zur Streckenführung und zur Sicherheit aufgestellt. Ebenso werden rund 30 Kilometer Absperrband sowie 400 Pfosten eingesetzt, um die Strecken "abzuflattern".

"Ein bisschen Routine haben wir in den letzten Jahren schon entwickelt, doch es warten immer wieder neue Herausforderungen auf uns", so Stinski.

Helfer gesucht:

Für den 3. Giants Run am Sonnabend, 1. Juni, suchen die Organisatoren noch Helfer und Streckenposten. Interessierte können sich über das Kontaktformular auf der Internetseite www.giantsrun.com oder telefonisch unter (0 47 71) 6 86 71 45 melden.

Giants Run 2019:

Der Extrem-Hindernislauf wird am Sonnabend, 1. Juni, in der Wingst stattfinden.

Der 18-km-Lauf beginnt um 11 Uhr. Startschuss für den 9-km-Lauf ist dann um 15 Uhr.

Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt ausschließlich online unter www.giantsrun.com. Anmeldeschluss ist der 24. Mai.

Der Start- und Zielbereich sowie die Startnummernausgabe und Umkleidemöglichkeiten befinden sich in der "Event-Arena" im Dobrocker Reitstadion.

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