Schifffahrt

Toter Wal treibt durch die Elbmündung

05.12.2017

CUXHAVEN. Ein in der Elbmündung treibender Walkadaver wurde am Dienstag zwischen Scharhörn und Neuwerk gesichtet. (red)

Besatzungsmitglieder des Schiffes „Baumrönne“ haben am Dienstag gegen 11 Uhr einen circa sechs Meter langen Walkadaver treibend im Fahrwasser der Elbe nördlich der Inseln Scharhörn und Neuwerk entdeckt. Aufgrund der Größe und des Zustandes des Wals stellte das tote Tier ein Hindernis für die Schifffahrt dar. Der Kapitän der „Baumrönne“ entschied daher den Walkadaver zunächst längsseits zu nehmen, um ein unkontrolliertes Treiben des Tieres zu verhindern und weitere Gefahren für die Schifffahrt auszuschließen. Anschließend wurde der Walkadaver in den Amerikahafen nach Cuxhaven gebracht, wo er am Mittwoch an Land gehoben und von einem Entsorgungsunternehmen abgeholt werden soll. Bei dem toten Tier handelt es sich vermutlich um einen Zwergwal.

Erklärung zum Zwergwal

Zwergwale schwimmen in allen großen Weltmeeren, am häufigsten aber im Nordatlantik und Nordpazifik. Die Tiere erreichen zumeist eine Größe von sechs bis neun Metern. Der Körper ist schlank und stromlinienförmig, die auf dem hinteren Körperdrittel sitzende Finne relativ hoch und sichelförmig. Die Schnauze ist spitz, der Oberkiefer von oben gesehen dreieckig und trägt in der Mitte eine kleine Rostrumleiste. Der Zwergwal lebt sowohl ozeanisch als auch küstennah und dringt auch in Flussmündungen, Buchten und Fjorde vor. Im Winter werden wärmere Gewässer bevorzugt, im Sommer ist die Art auch weiter nordwärts zu finden. Der Zwergwal lebt einzeln oder in lockeren Gruppen von 2 bis 3, seltener von 5 bis 15 Tieren. Die weltweite Population wird auf über 300.000 Zwergwale geschätzt. Der Bestand soll sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts sogar vermehrt haben, da der starke Rückgang der Großwal-Population günstigere Ernährungsbedingungen für den Zwergwal mit sich brachte.

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