TSV Altenwalde bezwingt Komet Arsten
ALTENWALDE. Mit einer super Moral bog das Frauenteam des TSV Altenwalde die Handball-Landesliga-Partie gegen TuS Komet Arsten in der Franzenburger Sporthalle noch um. Die Mannschaft lag zur Pause mit 10:14 zurück und kam zu einem 27:24-Erfolg gegen den Tabellendritten aus Bremen.
TSV Altenwalde - TuS Komet Arsten 27:24 (10:14): Mit einer starken Leistung und einer super Moral bog das Frauenteam des TSV Altenwalde die Handball-Landesliga-Partie gegen den TuS Komet Arsten vor etwa 60 Zuschauern in der Franzenburger Sporthalle noch um. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainerin Katrin Hinck lag zur Pause mit 10:14 zurück, bäumte sich in der zweiten Hälfte aber noch einmal auf und kam zu einem 27:24-Erfolg gegen den Tabellendritten aus Bremen.
Doch die Unterlegenen wollen Protest einlegen: In der 50. Minute beim Stand von 23:21 nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit, zeitgleich verletzte sich eine seiner Spielerinnen. Normalerweise hätte erst die Verletzte behandelt werden müssen und dann die Team-Auszeit gegeben werden. Der Schiedsrichter - es pfiff nur ein Referee - hat diese Reihenfolge nicht eingehalten. Weil der Coach doppelt in dieser Szene gefordert war, sah er sich im Nachteil gegenüber dem TSV.
In der Anfangsphase, noch mit den angeschlagenen Spielerinnen Kim Ayleen Hannawald und Stefanie Steffens, die aber nach kurzer Spielzeit dann auf der Bank Platz nahmen, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Das 1:0 der Gastgeberinnen durch Kathrin Nieder glichen die Gäste schnell aus. Bis zum 6:6 blieb die Partie offen. Doch dann schlichen sich viele technische Fehler bei den Altenwalderinnen ein. Fangfehler, schlechte Anspiele sowie eine ungenügende Trefferausbeute waren dafür verantwortlich, dass die Arstenerinnen sich einen Sechs-Tore-Vorsprung (6:12, 23. Minute) herauswarfen.
In den letzten sieben Minuten der ersten Hälfte fingen sich die Heimischen etwas und verkürzten das Resultat bis zur Pause noch auf 10:14.
Nach dem Wechsel wurde die Altenwalderin Kim Ayleen Hannawald von Trainerin Katrin Hinck nur noch in der Abwehr eingesetzt. Die Defensive erwies sich nämlich in den ersten 30 Minuten als sehr löchrig. Nun wurde die Deckung stabiler. Auch Stefanie Steffens kam nach der Pause wieder zum Einsatz. Die Heimischen waren gegenüber der ersten Hälfte nicht wiederzuerkennen. Jetzt agierten sie teamorientiert. Sie stellten die vielen technischen Fehler, die sie in der ersten Hälfte begingen, ab und glichen zum 19:19 (43.) aus. Altenwalde ging mit 22:21 durch die von der zweiten Damenmannschaft ausgeliehene Jennifer Döscher zum ersten Mal wieder in Front. Großen Anteil an der geglückten Aufholjagd hatten die beiden Nachwuchsspielerinnen Marie Golle (5 Tore) und Sofie Krüger (4). Beide Altenwalderinnen hatten in den ersten 30 Minuten noch Ladehemmungen und erzielten nach dem Seitenwechsel zusammen insgesamt neun Treffer. In der Folge setzten sich die Gastgeberinnen über 25:23 auf 27:24 ab.
Trainerin Katrin Hinck war begeistert: "Die Spielerinnen haben sich zurecht riesig gefreut. Die tanzten vor Freude herum. So etwas habe ich vorher noch nicht gesehen." (hup)
Altenwalde bot auf: Maria Nitz, Sabina Root (im Tor), Laura Kühne, Marie Golle (5), Kim Ayleen Hannawald, Verena Stolle (4), Stefanie Steffens (1), Nele Frers, Mareike Ewigleben (4), Nicole Chrobok, Jennifer Döscher (2), Marie Sofie Krüger (4), Kathrin Nieder (6), Jana Pressentin (1).
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