An der Suche nach dem vermissten Seemann ist auch der Seenotrettungskreuzer "Hans Hackmack" der DGzRS beteiligt gewesen. Foto: DGzRS / Helmut Hofer
Suchaktion

Unglück auf der Nordsee: Seemann vor Helgoland vermutlich über Bord gegangen

14.03.2022

HELGOLAND. Auf der Nordsee haben die Seenotretter gemeinsam mit Behördenfahrzeugen am Wochenende nach einem vermissten Seemann gesucht, der vermutlich über Bord gegangen ist.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) koordinierte für die Suchaktion im Seegebiet nordnordwestlich von Helgoland den Einsatz zahlreicher Schiffe und Luftfahrzeuge. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche am Sonnabend erfolglos eingestellt.

Seemann vermutlich über Bord gegangen

Kurz vor 10 Uhr erfuhr die Seenotleitung Bremen der DGzRS von dem vermissten, gegen 5 Uhr letztmalig gesehenen und vermutlich über Bord gestürzten 41-jährigen Seemann. Das fast 400 Meter lange Containerschiff "HMM Gdansk" (Flagge: Panama) hatte einen "Mayday"-Ruf abgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt befand es sich etwa 30 Seemeilen (ungefähr 56 Kilometer) nordnordwestlich von Helgoland auf dem Weg nach Hamburg.

Groß angelegte Suche

An der groß angelegten Suche nach dem philippinischen Seemann beteiligten sich unter anderem die Seenotrettungskreuzer "Anneliese Kramer" der DGzRS-Station Cuxhaven und das Fischereiforschungsschiff "Walther Herwig III" aus Bremerhaven.

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