Spaß für die ganze Familie: Verirren im Otterndorfer Maislabyrinth
OTTERNDORF. Irren ist menschlich und mitunter ärgerlich. Sich zu verirren, kann dagegen richtig Spaß machen. Zum Beispiel im Maislabyrinth Otterndorf.
Ist der Orientierungssinn schwach ausgeprägt, dauert das Vergnügen auf verschlungenen Pfaden länger: Im Maislabyrinth der Familie von Stemmen in Otterndorf sind weitsichtige Spürnasen klar im Vorteil.
Test für den Orientierungssinn
Schon im 18. Jahr bietet die Otterndorfer Familie von Stemmen den kleinen Test für den Orientierungssinn. Und ein Test ist das Ganze tatsächlich: Auf zwei Hektar Land schlängeln sich die Wege des Irrgartens an der Schleusenstraße.
Schön dicht hat Jochen von Stemmen gepflanzt, mit besonders vielen Maispflanzen. Das wirkt kompakter - und der Blick um die Ecke fällt schwer. Etwa 1200 Meter ist die Irrstrecke lang. Rund 45 Minuten dauert es, wenn man es zügig schafft, aus dem Labyrinth herauszufinden.
Wer in dem biologisch abbaubaren Freizeitpark nicht die Orientierung verliert, hat gute Chancen, alle fünf Stempelstationen zu finden und sich auf einem Pappkärtchen die entsprechenden Nachweise aufzudrucken. Außerdem sind fünf knifflige Fragen zu beantworten.
Darin liegt aber auch der Spaß an der Sache, und nach erfolgreicher Suche können die Orientierungskünstler stolz sein, den richtigen Weg unter all den Irrwegen gefunden zu haben.
Maislabyrinth
Durchlaufen werden kann das Maislabyrinth der Familie von Stemmen in Otterndorf (Hof Marienthal, Schleuse 4), täglich von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro (Gruppen: 2,50 Euro). Anfang September schließt der Irrgarten seine Pforten wieder.