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"Crazy Noise" 2013

Vier Bands feiern Jubiläum

16.01.2013 Zuletzt aktualisiert: 11.06.2022 14:30 Uhr

HEMMOOR. Harte Gitarren und blubbernde Synthesizer – bei der zehnten Auflage des „Crazy Noise“-Festivals in Hemmoor wird es rockig. Die angekündigten Bands machen alle Dampf und animieren zum Tanzen. Um auch noch die letzten Unentschlossenen vom hochkarätigen Line-Up zu überzeugen, stellt die NEZ die Bands einmal genauer vor.

„Montreal“:

Noch zu Schulzeiten entstehen erste Lieder und Texte, Max Powers Geburtsstätte muss als Namensgeber herhalten und schon tritt das Trio eine nicht mehr enden wollende Live-Odyssee durch die gesamte Republik an. Schon bevor im Jahr 2005 das erste „Montreal“ Album „Alles auf schwarz “ erscheint, hat die Band hundert Konzerte auf dem Buckel.

In kürzester Zeit bereisen „Montreal“ 14 Länder und schaffen es stets, trotz deutschsprachiger Musik zu landen. Touren mit Bands wie der „Bloodhound Gang“, „Samiam“ oder „Ignite“ sowie ausgestrahlte Videos bei Musiksendern lassen das Publikum stetig weiterwachsen.

„Das Pack“: Das druckvolle Duo, bestehend aus Pensen (auch bei den „Monsters of Liedermaching“) und Onkel, will der Welt harte Hymnen im Hanseaten-Style präsentieren. Mit Siebensaitergitarre und Stehschlagzeug, besingen sie mit Elan und Empathie weise Worte zu rasanten Riffs. Hier werden aus Eiskugeln Vanillebären, Faschisten zu wurfbereitem Fallobst und Pferdeäpfel zur kulinarischen Köstlichkeit. Doch Klamauk ist hier keine Konsenssache. Einseitig ist für „Das Pack“ zu einseitig. Es geht um Musik und Ausdruck: Wenn es ernster wird, wird es erst recht ehrlich. Schon beim ersten, selbstbetitelten Album von „Das Pack“ waren thematische Brüche die Stärken der Beiden – musikalisch wie textlich. Von zornig bis amüsiert.

Live überzeugt „Das Pack“ an allen Fronten. Ob in kuscheligen Headbangeretablissements oder vor den Massen auf Festivals. Der „Moshpit“ brodelt und die Menge singt mit. Bei der „Wall of Death“ darf heute gelächelt werden.

„Dico Monique“: Das Konzept der Mannheimer Elektro-Rocker ist einfach: Drei Rocker, viele Regler, keine Regeln. Moe, Nick und Tom wollen mit allen gängigen Sound-, Genre- und Stilkonventionen brechen. Heraus kommt dabei ein sortiertes Chaos aus Synthiesounds, Gitarrenriffs, melodischen Robotergesängen, Technokicks und Rockdrums. Obwohl „Disco Monique“ erst seit 2010 durch die Lande ziehen, durften sie schon auf dem „Reeperbahn-Festival“ in Hamburg, der „Popkomm“ in Berlin und auf vielen weiteren Veranstaltungen ihre Bühnentauglichkeit unter Beweis stellen.

„Anchors & Hearts“: Als Local Act ist dieses Jahr „Anchors & Hearts“ dabei. Die fünf Nordlichter kennen sich schon seit über zehn Jahren und haben bereits unzählige Shows gespielt, jedoch in drei verschiedenen Bands. Manch einer kennt den ein oder anderen Musiker noch von „A Chinese Restaurant“ („Crazy-Noise“ 2005), „Tiny-Y-Son“ („Crazy-Noise“ 2004) oder „The Downfall Ends“.

Seit Februar 2012 machen sie nun gemeinsame Sache, nach dem Motto „Anker hieven, Leinen los, bereit für die große Fahrt – und das mit Herz!“. Ihr Produkt ist Melodic Hardcode aus Bremervörde.

von Niklas Rohde

Die diesjährigen Headliner bei „Crazy Noise“ können schon auf eine lange Musikkarriere zurückblicken. Alles beginnt damit, dass im kanadischen Montreal der spätere Schlagzeuger Max Power geboren wird. Seine Eltern zieht es aber schon kurz nach seiner Geburt wieder zurück nach Deutschland und so verlebt Max Power seine Jugend zusammen mit Gitarrist und Sänger Yonas und Bassist und Sänger Hirsch am Rande der hanseatischen Metropole Hamburg.

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