Andreas Hasenkamm hält dem Verein die Treue. Der Publikumsliebling wird auch in der 2. Regionalliga das Trikot der Cuxhaven Baskets überstreifen. Foto: Lütt
Basketball

Weiterhin Körbe in Cuxhaven: So geht es bei den Baskets weiter

von Jan Unruh | 06.09.2019

CUXHAVEN. Die Cuxhaven Baskets wagen den erneuten Neuanfang in der 2. Regionalliga. In drei Wochen geht die Saison bereits los: So soll das Ziel Aufstieg gelingen.

Lange Zeit war es ruhig um die Cuxhaven Baskets. Nach dem sportlichen Abstieg aus der 1. Regionalliga im April folgte eine erneute Insolvenz des Vereins. Aber die Verantwortlichen geben nicht auf. Sie wollen den Basketball in Cuxhaven nicht einfach sterben lassen. Nun starten sie einen weiteren Neuanfang - in der 2. Regionalliga Nord.

Nach langen Überlegungen steht fest: Auch in der kommenden Saison wird es Basketballsport in Cuxhaven zu sehen geben - wenn auch auf einem sportlich niedrigerem Niveau als in der Vergangenheit. "Dass dies die letzte Möglichkeit ist, den Basketball in Cuxhaven zu halten und von der Vergangenheit zu lösen, ist allen Beteiligten klar", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Mit der Vergangenheit ist vor allem das Fiasko der letzten beiden Jahre gemeint. Zwei Insolvenzen gab es in der Zeit. Der damalige Geschäftsführer Christoph Nicol habe einen Scherbenhaufen hinterlassen, so Holger Junghans, der nun als neuer Geschäftsführer die Geschicke leiten wird. Die einzigen beiden Gesellschafter einer neu gegründeten UG sind mit Ufuk Üre und Darron McDuffie ebenfalls zwei alte Bekannte aus der Cuxhavener Basketball-Szene. Für alle drei sei es eine Herzensangelegenheit gewesen, den Basketball in Cuxhaven nicht sterben zu lassen.

Erfahrene Akteure

Nun soll also der erneute Neuanfang in der 2. Regionalliga Nord erfolgen. Und das größtenteils mit Bordmitteln: Der Großteil des neuen Teams hat in der vergangenen Spielzeit für Rot-Weiss Cuxhaven in der Bezirksoberliga gespielt. Hinzu kommen mit Andreas Hasenkamm und Darron McDuffie zwei erfahrene Spieler mit Zweitliga-Erfahrung. Außerdem zog es Deon McDuffie nach Cuxhaven, den Zwillingsbruder von Darron. Er war zuletzt in Koblenz aktiv, hat aber auch schon in der zweiten Liga gespielt.

Die Baskets wollen mit ihrer fast reinen Cuxhavener Truppe ein Statement setzen. Das Vertrauen der Fans solle wieder zurückerlangt werden, heißt es vonseiten des Vereins. Viel Zeit bis zum Saisonstart bleibt der neuen Mannschaft aber nicht. Bereits in drei Wochen, am 28. September, steht das erste Heimspiel auf dem Programm. Um 18 Uhr empfangen die Cuxhavener den Bramfelder SV. Trotz der geringen Vorbereitungszeit und der bunt zusammengewürfelten Mannschaft, gibt es ein klares Ziel. Junghans: "Wir wollen aufsteigen. Ich denke, die Mannschaft ist stark genug dafür."

Er deutete auch an, dass es durchaus sein kann, dass noch ein externer Spieler zum Team stößt. Erst einmal müsse Junghans aber auch die Trümmer beiseiteräumen, die sein Vorgänger Christoph Nicol hinterlassen habe. Auf die Personalie Nicol sind Junghans und Co. nicht gut zu sprechen. Kontakt gebe es schon länger nicht mehr. Doch das sind Geschichten aus der Vergangenheit. Die Baskets wollen nach vorne blicken - schon wieder. Diesen Prozess durchlebten sie in den vergangenen Jahren mehrere Male. Nun der nächste Versuch. Junghans ist aber zuversichtlich, dass es klappt: "Ich mache mir keine Sorgen."

Folgende Spieler stehen im Kader: Alex Dmitriev, Marc Gersmann, Andreas Hasenkamm, Julian Keck, Jannes Koeppen, Luca Krummenerl, André Leffin, Darron McDuffie, Deon McDuffie, Edward Seward, Julian Thomas, Trieu Vy Trinh, Ali Vocai.

Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

junruh@no-spamcuxonline.de

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