Wie sich diese Cuxhavener Familie mit Fischbrötchen ein Imperium aufbaute
CUXHAVEN. Fischbrötchen: Der leckere Snack schmeckt nicht nur gut, es füllt auch ganze Leben. Etwa das der Familie Knobloch aus Cuxhaven.
Los ging alles, als ihr inzwischen leider verstorbener Vater, Walter Knobloch, im Jahr 1967 die erste Bude an der "Alten Liebe" eröffnet. Es folgen Stände am Fährhafen, in Döse, Duhnen, am Steubenhöft und später an der Klappbrücke - weil sie die Bude an der "Alten Liebe" wegen Bauarbeiten und neuer Auflagen schließen müssen. "Am Anfang ist mein Vater mit seiner Fischbude klingelnd unterwegs gewesen", erinnert sich Tochter Ilka. Zwei Mal in der Woche habe er zum Anfang des Familienbetriebs als Marktschreier auf sich aufmerksam gemacht. "Dann haben wir angefangen zu fragen und zu fragen und Gespräche zu führen. So kam das ganze ins Rollen", fasst die 50-Jährige ihre Knoblochsche Buden-Geschichte zusammen.
Ferien hinter der Fischtheke
Dass sie die weiterführt, war schnell klar, auch wenn es zur Ausbildung erst einmal in andere Gefilde ging. Die Lehre zur Bäckereifachverkäuferin führt das Nesthäkchen der Familie nach der Schule in die Bäckerei Böhn. Die liefert damals auch die Brötchen für die familiären Fischbuden. Anschließend geht es dann aber doch wieder hinter die heimische Theke. "Das habe ich ja früher schon immer in den Ferien gemacht. Es gab halt immer ganz gut zu tun."
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