Ostener Autor

Wilfried Stüven gab Lese-Premiere in Hadeln

26.10.2017

KREIS CUXHAVEN. Der in Osten geborene Autor Wilfried Stüven las in der Otterndorfer Altstadt-Buchhandlung aus seinem neuen Buch "Roter Mohn verblasst nicht". (ag)

Es war die Premiere im Land Hadeln. Der in Osten geborene Autor Wilfried Stüven las in der Otterndorfer Altstadt-Buchhandlung von Susann Rennebeck aus seinem neuen Buch „Roter Mohn verblasst nicht“. Veranstalter war der Kulturverein „Mahlwerk“.

„Roter Mohn verblasst nicht“ ist das dritte Buch nach „Wattengel“ und „Im Schatten der Schwebefähre“ von Wilfried Stüven, der im August 1953 im, wie er sagt, „Schatten der Schwebefähre“ in Osten geboren wurde. Seit mehr als drei Jahrzehnten lebt Stüven nun in Bremen. „Der Weser-Kurier hat mich kürzlich gefragt, in welches Genre mein neues Buch einzuordnen ist“, erzählte Stüven, „da habe ich ihnen gesagt, dass es sich hierbei um einen Liebesroman handelt, der sich zu einem spannenden Krimi entwickelt.“

In seinem neuen Werk geht es um eine zarte Liebe in den 70er-Jahren, die ein mysteriöses Ende findet und sich vier Jahrzehnte später zu einem packenden Wettlauf um Leben und Tod entwickelt. Um es mit den Worten auf dem Buchumschlag zu sagen, ist es ein „bremisch-kretischer Beziehungsroman“. Die Geschichte beginnt im Jahr 1976 in Plakias, einem kleinen Ort an der Südküste der griechischen Insel Kreta („ich fahre seit 40 Jahren an diesen Ort“, so Stüven), als sich dort per Zufall eine Gruppe junger Menschen begegnet und beschließt, den Urlaub gemeinsam zu verbringen. Claudia und Rudi verlieben sich, aber auch Tom ist hin und weg von der jungen Frau.

Getragen von Eifersucht, setzt Tom eine Lüge in die Welt, die auch Jahrzehnte später noch ihre Folgen offenbart. Wilfried Stüven pendelt geschickt zwischen dem Ursprung der Geschichte Ende der 70er-Jahre und dem Hier und Jetzt in Bremen im Jahr 2017 hin und her. Der Autor lässt „viele eigene Erlebnisse in den Roman einfließen“ und baut einen Spannungsbogen auf, der einen mitreißenden Wettlauf gegen die Zeit schildert und den Zuhörer etwas Schlimmes ahnen lässt …

Selbstverständlich wurden die Zuhörer an dieser Stelle im Unklaren gelassen, wie denn die Geschichte zu Ende geht.

Wer Lust auf eine weitere Lesung mit Wilfried Stüven hat, der hat dazu am Freitag, 27. Oktober, ab 19 Uhr Gelegenheit. Dann liest der Autor im Atelier Koffer-Kunst Toni Hinck, Bahnhofstraße 4 in Hemmoor, erneut aus seinem neuen Buch.

Das Buch:

„Roter Mohn verblasst nicht“ von Wilfried Stüven ist im Bremer Kellner-Verlag erschienen und als Taschenbuch (248 Seiten) zum Preis von Euro 14,90 erhältlich (ISBN: 978-3956511622).

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