Cuxhaven BasCats:

Zum Siegen fast gezwungen

16.01.2014

MAGDEBURG. Für beide Mannschaften ist es ein äußerst wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt, wenn die Otto Baskets Magdeburg (Tabellen-14. mit 10 Punkten) am  Donnerstag, 16. Januar, um 20 Uhr Uhr die Cuxhaven BasCats (16. mit 6 Punkten) erwarten.

Für das Gästeteam von Headcoach Krists Plendiskis zählt nur ein Erfolg, will man sich noch aus der prekären Situation, Abstiegsplatz in der 2. Basketball-Bundesliga, befreien. Die Vorzeichen durch die drei verletzten Spieler sind zwar alles andere als optimal. Doch nun gilt es beim Aufsteiger zwei ganze wichtige Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen – und wenn möglich auch den direkten Vergleich gewinnen. Das Hinspiel in der Rundturnhalle gewann Magdeburg 90:80.

Die letzten sportlichen Vorstellungen machen sicherlich Mut, um endlich wieder einen Auswärtssieg zu feiern. Wenn jetzt nur nicht noch die verletzungsbedingten Sorgen dazugekommen wären. Marques Oliver konnte schon in Nürnberg nur 14 Minuten mitwirken. Dennis Nawrocki (Fuß) und Idan Rejwan (Knie) mussten ebenfalls in Franken das Handtuch werfen und konnten zweite Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden. Alle drei Spieler befinden sich in Obhut von Teamarzt Dr. Dirk Hering und des Reha-Centrums Cuxhaven. Alles wird getan, um möglichst viele wieder fit zu bekommen. Da das Spiel nun auch noch bereits am Donnerstag stattfindet, fehlen zwei wichtige Tage für die physiotherapeutischen Maßnahmen. „Für solch ein wichtiges Spiel ist das alles andere als eine optimale Vorbereitung“, so Krists Plendiskis. Aber das Team stellt sich den Gegebenheiten. Ein Problem könnte der Einsatz der Deutschen sein, denn mit Blanchard Obiango, Maximilian Kuhle und Hendrik Gruhn würden nur drei Spieler zur Verfügung stehen.

Apropos Deutsche: Magdeburg trennte sich in den letzten Tagen von gleich drei Akteuren mit deutschem Pass. Ex-BasCat Dorian McDaniel (nach Recklinghausen), Kevin Wysocki (nach Stadtbergen) und Marvin Boadu haben das Team verlassen. Dafür verpflichteten die Landeshauptstädter einen weiteren Ausländer. Mit Leonard Washington, der zuletzt in Kuwait spielte, ist ein zusätzlicher US-amerikanischer Power Forward nach Sachsen-Anhalt gekommen. Magdeburg gewinnt und verliert seit sieben Spieltagen abwechselnd. Am vergangenen Sonntag gab es eine herbe 81:101-Pleite (Halbzeitstand 40:59) bei den ebenfalls abstiegsgefährdeten Leverkusenern.

Im Hinspiel verspielten die BasCats eine 39:22-Führung nach 16 Minuten und einem 78:75 kurz vor dem Ende noch 80:90 geschlagen geben. Das Schlussviertel gewann Magdeburg mit 30:18 in der Rundturnhalle. Besonders Martin Volf (24 Punkte, 6 Dreier) setzte den Cuxhavenern zu. Auf Cuxhavener Seite war an diesem Abend Charles Strowbridge stark (25 Punkte), aber zum Schluss hin flatterten ihm genauso die Nerven wie seinen Mannschaftskollegen.

Aufsteiger Magdeburg gewann die jüngsten drei Heimspiele gegen Leverkusen (74:67), Essen (78:74) und Karlsruhe (82:80) zwar knapp, aber holte ganz wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Otto Baskets Larry Whright, der im Hinspiel in Cuxhaven eine Gehirnerschütterung erlitt, ist mit 12,3 Punkten pro Partie der Topscorer der Hausherren. Seine US–amerikanischen Landsmänner Lamar Morinia (11,7) und Ex-BasCat Eddie Seward (10,3) stehen ihm kaum nach. Martin Volf (9,6), Jeramie Woods (8,2) und Triantafyllos Tzakopoulos (7,1) sorgen für ein starkes Sextett.

Sollte auch diese Partie aus Cuxhavener Sicht verloren gehen, dann ist zwar noch nicht Hopfen und Malz verloren, aber die Chance das rettende Ufer noch zu erreichen wäre um vieles geringer. Also kann die Devise nur lauten, kämpfen, Krallen ausfahren und siegen.

Von Knut Spreckelsen und Frank Lütt

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