Noch sperren Bauzäune die Baustelle am Strichwegsportplatz ab. Bis Ende des Jahres soll dort ein hochmoderner Umkleidetrakt für Sportlerinnen und Sportler stehen. Foto: Unruh
Noch sperren Bauzäune die Baustelle am Strichwegsportplatz ab. Bis Ende des Jahres soll dort ein hochmoderner Umkleidetrakt für Sportlerinnen und Sportler stehen. Foto: Unruh
Sportstätte

Auf dem Weg zu einer der modernsten Sportanlagen in Cuxhaven

von Jan Unruh | 04.02.2026

Über 70 Jahre ist das alte Umkleidegebäude am Strichwegsportplatz schon alt. Nun wird es ersetzt. Bis Ende des Jahres entsteht ein moderner Neubau, der die Anlage weiter aufwerten soll. Weitere Investitionen sind bereits in Planung.  

Aktuell ruht die Baustelle. Schnee und eisige Temperaturen verhindern einen schnellen Baufortschritt. Doch die einzelnen Gewerke warten nur darauf, loszulegen. Denn bis zum Ende des Jahres soll am Strichwegsportplatz ein nagelneues Umkleidegebäude für die Sporttreibenden entstehen. Mit einer Grundfläche von fast 600 Quadratmetern soll der neue Umkleidetrakt beste Bedingungen bieten - vor allem für Nachwuchssportlerinnen und -sportler. "Dieser Neubau ist der logische nächste Schritt", sagt Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer bei einer Begehung der Baustelle. Schon vor einiger Zeit entstand am Strichweg der erste Kunstrasenplatz der Stadt, wenig später folgte ein weiterer in Groden. Nun wird das Areal am Strichweg sportlich weiterentwickelt - quasi auf den neuesten Stand gebracht. Zumindest in Bezug auf die Umkleidesituation und Aufenthaltsqualität. Die war im alten Gebäude seit Jahren grenzwertig.

Das alte Umkleidegebäude am Strichweg ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Umso glücklicher sind die Sportlerinnen und Sportler, dass schon bald der Ersatzbau steht.

Muffige Gerüche, abgeplatzte Fliesen, nur wenige Duschen funktionieren überhaupt noch. Seit 70 Jahren steht das alte Umkleidegebäude dort, verändert hat sich seitdem kaum etwas. Der Zustand ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Doch ein Ende ist in Sicht. Noch in diesem Jahr soll der Neubau stehen. Danach wird das alte Gebäude zurückgebaut - also abgerissen. Ein Schritt, der bei allen Beteiligten für Zufriedenheit sorgt. Durch den Kunstrasenplatz sind die Nutzungszahlen am Strichweg noch einmal deutlich gestiegen. Der JFV Cuxhaven hat dort seine Heimat gefunden. Hinzu kommen Leichtathleten des ATSC Cuxhaven. Zudem halten alle Stadtvereine am Abend dort regelmäßig Fußballtrainingseinheiten ab. An den Wochenenden finden fast rund um die Uhr Fußballspiele auf dem Rasen- oder Kunstrasenplatz statt. Das führte bereits in der Vergangenheit zu Kapazitätsproblemen. Diese sollen mit dem Neubau größtenteils behoben sein.

Tomas Zobel (Rösner-Bau) und die Stadtbediensteten Kai Ziemen, Uwe Santjer, Tönjes Lange und Lutz Rothermundt bei der Begehung der Baustelle. Foto: Unruh

Insgesamt sechs Umkleidekabinen und zwei Schiedsrichterkabinen werden dort entstehen. Hinzu kommen ein großer Besprechungsraum, Außentoiletten, behindertengerechte Sanitäranlagen und ein Lagerraum für die Leichtathleten. Sowohl der JFV Cuxhaven als auch der ATS Cuxhaven sind von Anfang an in die Planungen einbezogen worden. Wünsche und Anregungen beider Vereine sind eingeflossen. Etwas mehr als zwei Millionen Euro kostet der Neubau. Knapp 1,5 Millionen Euro fließen über eine Förderung des Bundes in das Projekt. Die restlichen 500.000 Euro muss die Stadt aufbringen. Im November vergangenen Jahres begannen die ersten Arbeiten. Nun der winterliche Baustopp. Sobald die Temperaturen wieder über der 5-Grad-Celsius-Marke liegen, geht es nach Aussage von Lutz Rothermundt (Abteilungsleiter Gebäude- und Grundstückswirtschaft der Stadt Cuxhaven) weiter. Dann werden die Streifenfundamente geschüttet und im Anschluss die Grundleitungen unter dem Gebäude eingegraben. "Unser Plan ist es, die Anlage weiter aufzuwerten", sagt Santjer. Dazu sind in der Zukunft weitere Investitionen geplant. Zum einen soll die Laufbahn saniert werden und zum anderen besteht die Idee zur Erweiterung der Anlage. Zum Beispiel durch Freizeitsportgeräte, um die Attraktivität weiter zu steigern - für Cuxhavener und Touristen gleichermaßen. "Wir wollen die Anlage zu einer der modernsten Sportanlagen entwickeln", sagt Santjer. Der Anfang ist gemacht …

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Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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