Mit nur fünf Spielern: Cuxhaven BasCats verlieren in Hagen - aber Moral stimmt
Trotz personeller Engpässe kämpften die Cuxhaven BasCats in Hagen mit bemerkenswerter Moral. Mit nur fünf Spielern zeigten sie eine respektable Leistung und hielten die Partie bis zum Schluss offen.
Mit nur fünf einsatzfähigen Spielern haben die Basketballer von Rot-Weiss Cuxhaven BasCats beim Hagener SV eine respektable Leistung gezeigt. Trotz großer personeller Sorgen unterlagen die Cuxhavener am 16. Spieltag der 2. Regionalliga West zwar mit 90:100 (18:26, 24:23, 31:28, 17:23), hielten die Partie aber über weite Strecken offen. "Wir waren leider nur zu fünft, weil wir viele personelle Probleme haben", erklärte Trainer Dennis Tiedemann nach der Partie. Und dennoch: Seine verbliebenen Spieler stemmten sich wieder einmal mit bemerkenswerter Moral gegen die Gastgeber. Nach einem 18:26-Rückstand im ersten Viertel kämpften sich die BasCats zurück. Besonders im dritten Abschnitt zeigten die Gäste ihre beste Phase, entschieden dieses Viertel mit 31:28 für sich und hielten die Begegnung bis in die Schlussminuten spannend. Am Ende machte sich jedoch der Kräfteverschleiß bemerkbar - jeder Cuxhavener Spieler stand die kompletten 40 Minuten auf dem Feld.
Offensiv ragten Darron McDuffie mit starken 29 Punkten und Deon McDuffie mit 20 Zählern heraus. Auch Janes Griemsmann (17 Punkte) und Bjarne Schwarze (13) punkteten zweistellig, während Andreas Hasenkamm elf Zähler beisteuerte. Insgesamt trafen die BasCats 24 ihrer 30 Freiwürfe und hielten damit lange Anschluss. "Die Mannschaft hat sich extrem gut geschlagen und das Beste rausgeholt, was wir rausholen konnten", lobte Dennis Tiedemann sein Team ausdrücklich. "Die Fünf haben einen Bärenjob gemacht. Da bin ich richtig stolz drauf."
Abseits des Feldes gibt es bei den BasCats ebenfalls Bewegung: Franck Kone hat den Verein verlassen und ein sehr starkes Angebot aus Spanien angenommen. "Er hat bei uns einen guten Job gemacht, und wir sind dankbar, dass er da war", so Coach Tiedemann. Für Ersatz ist bereits gesorgt: Mit Bakary Coulibali, einem Franzosen, erwartet der Verein in dieser Woche einen Neuzugang. Nun hofft der Trainer auf Entspannung der Personalsituation: "Ich hoffe, dass die Verletzten und die, die aus beruflichen Gründen gefehlt haben, wieder da sind und wir vernünftig angreifen können."