Punkt gerettet, Niederlage kassiert: Durchwachsener Heimspieltag für Altenwalde
Ein packender Heimspieltag für die Handballerinnen und Handballer des TSV Altenwalde: Während die Herren gegen Hagen einen Punkt in letzter Sekunde retteten, erlebten die Damen gegen Oldenburg eine bittere Niederlage.
Zwei Heimspiele, zwei unterschiedliche Gefühlslagen: Während die Handball-Herren des TSV Altenwalde in einem spannenden Spiel gegen den Hagener SV einen Punkt erkämpften, mussten die Frauen im Anschluss gegen den TvdH Oldenburg eine verdiente Niederlage hinnehmen.
Die TSV-Herren taten sich im ersten Heimspiel des Tages zunächst schwer. Früh geriet Altenwalde ins Hintertreffen, lag nach gut zehn Minuten mit 3:6 zurück und fand nur schwer in den Rhythmus. Trainer Daniel Schnautz reagierte mit einer frühen Auszeit - mit Wirkung: "Danach sind wir besser reingekommen und haben auf 7:6 aufgeholt." Bis zur Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Altenwalde zunehmend stabiler wurde. Nach dem Seitenwechsel schien zunächst vieles in die richtige Richtung zu laufen: Die Gastgeber setzten sich zeitweise auf 20:15 ab und hatten das Spiel unter Kontrolle. Doch zahlreiche vergebene Chancen brachten den Hagener SV zurück ins Spiel. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter und drehten die Partie in der Schlussphase. Als Hagen knapp eine Minute vor dem Ende mit 25:24 in Führung ging, nahm Daniel Schnautz erneut eine Auszeit. Der Plan ging auf: Malte Tim Giesche behielt die Nerven und erzielte 20 Sekunden vor dem Abpfiff den 25:25-Ausgleich. "Wir sind mit einem Punkt zufrieden, hatten uns aber ein bisschen mehr vorgenommen", bilanzierte Daniel Schnautz. Positiv bleibt die Serie: Seit vier Spielen sind die Altenwalder ungeschlagen und holten sieben von acht möglichen Punkten. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: Trotz rund 200 Zuschauern in der gut gefüllten Franzenburger Halle machten die Gäste mehr Stimmung.
Früher Fehlstart kostet Chancen
Nach dem Herren-Spiel wollten die TSV-Frauen den Heimspieltag erfolgreich abrunden. Mit Rückenwind aus dem vorherigen Sieg startete das Team in die Partie gegen Oldenburg - doch die Ernüchterung folgte schnell. Altenwalde verschlief den Beginn komplett und lag bereits nach vier Minuten mit 0:4 zurück. Zwar kämpften sich die Gastgeberinnen zurück und glichen beim 8:8 sowie später beim 10:10 aus, doch nach einer Oldenburger Auszeit verlor der TSV erneut die Ordnung. Bis zur Halbzeit setzte sich der TvdH auf 16:12 ab. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es Altenwalde nicht, dauerhaft Stabilität ins Spiel zu bringen. Immer wieder verkürzte der TSV den Rückstand, doch Oldenburg antwortete prompt. Spätestens beim 18:24 Mitte der zweiten Halbzeit war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende stand eine 28:32-Niederlage auf der Anzeigentafel. Trainerin Miriana Schnautz zeigte sich nach dem Spiel deutlich: "Wir sind katastrophal ins Spiel gestartet und konnten die Euphorie aus der letzten Woche nicht umsetzen." Besonders enttäuschend sei gewesen, dass das Team nach guten Phasen erneut in alte Muster zurückgefallen sei. "Wir haben verdient verloren", so das klare Fazit.