Exklusive Einblicke: So sieht die Cuxlandhalle von innen aus
Modern, groß und technisch einzigartig: Der Landkreis Cuxhaven hat erstmals Einblicke in die neue Cuxlandhalle gewährt, die nun nach den Sommerferien eröffnet werden soll.
Imposant wirkt der Neubau an der Beethovenallee schon von weitem. Die Cuxlandhalle steht kurz vor der Eröffnung, nur noch einige Restarbeiten sind innen sowie außen zu erledigen. Nun gewährte der Landkreis Cuxhaven erstmals Einblicke in die modernste Sporthalle im Cuxland.

Für Daniel Müller ist der Gang durch die Halle Routine. Er hat sich in den vergangenen Monaten als Projektleiter federführend um den Neubau der Halle gekümmert. Seine Arbeit ist inzwischen nahezu abgeschlossen. In den nächsten Wochen folgen noch ein paar wenige Restarbeiten. Einige Vereins- und Schulvertreter durften in der Vergangenheit schon mal einen Blick in die Halle werfen. In den nächsten Tagen und Wochen folgen technische Einweisungen in den hochmodernen Sportkomplex an der Beethovenallee.
Nach den Sommerferien soll die neue Halle dann die in die Jahre gekommene Rundturnhalle komplett ablösen. Das sagt Christine Radtke, Fachbereichsleiterin Hochbau beim Landkreis Cuxhaven, auf einer exklusiven Führung in dieser Woche. Neben der CN/NEZ-Sportredaktion kamen auch zwei besondere Gäste in den Genuss, die Halle vorab zu besichtigen - und zwar die Gewinner des Namenswettbewerbes. Sonja Bopp (Wurster Nordseeküste) und Wolfgang Albracht (Cuxhaven) brachten Anfang vergangenen Jahres den Namen Cuxlandhalle ins Spiel. Eine Jury entschied sich am Ende mehrheitlich für diesen Vorschlag.

Beide zeigten sich schon beim Anblick des neuen Gebäudes beeindruckt. Dieses Gefühl wurde beim Blick ins Innere mehr als bestätigt. Auf dem Rundgang mit den Verantwortlichen des Landkreises Cuxhaven bekamen sie Einblicke in Räumlichkeiten, die die Öffentlichkeit wohl nie zu sehen bekommt. Denn wie viel Technik in einem solchen Bau steckt, bleibt meist im Verborgenen. "Hier wurden 64 Kilometer Kabel und 15 Kilometer Rohrleitungen verbaut", erklärte Daniel Müller gleich zu Beginn im großzügigen Foyer. Von dort aus ging die Führung über die Tribüne der großen Dreifeldhalle, in den Mehrzweckraum, die Technikräume, die Kabinen für den Innen- und Außenbereich sowie den abgetrennten vierten Hallenbereich.

Der Höhepunkt war jedoch das Betreten des neuartigen Bodens in der 1200 Zuschauer fassenden Halle. Dieser ist komplett mit dunklen Glasplatten ausgelegt. Die Linien werden dank LED-Technik unter dem Boden individuell sichtbar gemacht. Zu Vorführzwecken ließ Müller die ganze Bandbreite der Lichttechnik einmal durchlaufen. "Ich bin froh, dass ich es bauen durfte", sagte Müller, der ein großer Fan dieses neuartigen Sportbodens ist. Auch für Landrat Thorsten Krüger war der Glasboden genau die richtige Entscheidung. "Der Boden bietet so unglaublich viele Chancen", sagt er. Und auch wenn die Anschaffungskosten deutlich höher lagen als bei einem herkömmlichen Linoleumboden, soll der Glasboden auf lange Sicht sogar günstiger sein. Das hängt unter anderem mit den Instandsetzungskosten und auch den Reinigungskosten zusammen, die bei dem Glasboden deutlich geringer sein sollen.

Auch der Katastrophenschutz hat eine große Rolle gespielt. Der Glasboden ist - anders als ein Linoleumboden - auch mit Straßenschuhen nutzbar. "Das ist die modernste Sporthalle in Norddeutschland", sagt Krüger. Dennoch bleibt es in erster Linie eine Schulsporthalle - aber mit Potenzial. Neben den Heimspielen der Cuxhaven BasCats sollen bald auch die Sportgala und der Masters-Cup in der Cuxlandhalle stattfinden. Weitere sportliche Veranstaltungen könnten folgen. Für Sonja Bopp und Wolfgang Albracht ist ein Besuch bei der erstbesten Gelegenheit Pflicht. "Wir werden definitiv wieder vorbeigucken", sagt Bopp sichtlich beeindruckt von der neuen Halle und der exklusiven Führung.

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