Masters-Cup in Cuxhaven: Rundturnhalle erlebt letztes großes Hallenfußball-Turnier
Ein emotionales Finale steht bevor: Der letzte Masters-Cup in der Rundturnhalle verspricht nicht nur spannende Spiele, sondern auch einen Abschied, der in die Geschichte eingehen wird. Sechs Teams kämpfen um den begehrten Titel.
Lange haben die Verantwortlichen des Masters-Cups zittern müssen, ob das Turnier in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Ende vergangener Woche kam dann die erlösende Nachricht, dass die Rundturnhalle rechtzeitig freigegeben wird. Die Sperrung nach den Schneefällen hat die Organisatoren auf Trab gehalten. Einen Plan B mit einer Ausweichhalle gab es nicht. Wäre die Rundturnhalle nicht freigegeben worden, hätte der Masters-Cup kurzfristig abgesagt werden müssen. Dazu musste es nicht kommen. "Wir sind froh, dass wir ein letztes Mal in der Rundturnhalle zu Gast sein dürfen", sagt Masters-Komitee-Sprecher Rainer Brenner. Die Halle wird - wie in den vergangenen Jahren - wieder aufwendig hergerichtet, um den Spielern und Zuschauern den besonderen Rahmen zu geben. Denn auch in diesem Jahr ist das Hallenfußballspektakel wieder restlos ausverkauft. 1200 Zuschauer werden in der Rundturnhalle ein letztes Mal für Stimmung sorgen. Denn es wird das letzte große Event dieser Art in der altehrwürdigen Halle sein. Im April soll die Cuxlandhalle eröffnet werden. Die Rundturnhalle soll dann abgerissen werden. Schon im vergangenen Jahr sprachen die Turnierverantwortlichen vom letzten Turnier in der Halle, doch durch Verzögerungen beim Bau der neuen Halle nebenan wird es nun das allerletzte Turnier in der Rundturnhalle sein. Und dafür haben sich sechs Fußballmannschaften qualifiziert.
Es wird eine Art Cuxhavener Stadtmeisterschaft mit einem gern gesehenen Gast werden. Mit Sahlenburg, Duhnen, Rot-Weiss Cuxhaven, FC Cuxhaven und Altenwalde kommen gleich fünf Mannschaften direkt aus Cuxhaven. Außerdem ist der TSV Geversdorf dabei, der in diesem Jahr zum insgesamt 25. Mal beim Masters-Cup antritt. Schon die drei Qualifikationsturniere haben gezeigt, dass es schwer ist, einen klaren Favoriten auszumachen. Alle sechs Teams haben das Potenzial dazu, um den Titel mitzuspielen. Das Teilnehmerfeld war lange nicht mehr so ausgeglichen. Mit den meisten Quali-Punkten hat sich Sahlenburg zum Masters-Cup gespielt - wie schon im vergangenen Jahr. Damals reichte es nur für den fünften Platz in der Endwertung. Das wollen die Sportfreunde in diesem Jahr toppen. Aber auch der Duhner SC, der TSV Altenwalde, Rot-Weiss Cuxhaven und der FC Cuxhaven dürften sich gute Chancen auf den Titel ausrechnen. Als Außenseiter geht der TSV Geversdorf ins Rennen. Um 19 Uhr wird der Masters-Cup mit der Partie des TSV Geversdorf gegen den FC Cuxhaven sportlich eröffnet. Das letzte Spiel des Abends bestreiten die Sportfreunde Sahlenburg und Rot-Weiss Cuxhaven. Gegen Mitternacht dürfte dann spätestens der Sieger des letzten Masters-Cups in der Rundturnhalle feststehen. "Wir freuen uns auf spannende und vor allem faire Spiele", sagt Brenner. Als Schiedsrichter werden an diesem Abend Mika Jungclaus, Marco Scharf und Jonas Behrens die Partien leiten. Bundesliga-Schiedsrichter Robert Schröder, der in den vergangenen beiden Jahren dabei war, musste kurzfristig absagen, weil er für die Bundesliga-Partie am Sonnabend zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen angesetzt wurde.
Der Spielplan im Überblick: TSV Geversdorf - FC Cuxhaven, Duhner SC - RW Cuxhaven, SF Sahlenburg - TSV Altenwalde, TSV Geversdorf - Duhner SC, FC Cuxhaven - SF Sahlenburg, RW Cuxhaven - TSV Altenwalde, SF Sahlenburg - TSV Geversdorf (im Anschluss längere Pause), FC Cuxhaven - RW Cuxhaven, TSV Altenwalde - Duhner SC, TSV Geversdorf - RW Cuxhaven, TSV Altenwalde - FC Cuxhaven, Duhner SC - SF Sahlenburg, TSV Altenwalde - TSV Geversdorf, FC Cuxhaven - Duhner SC, RW Cuxhaven - SF Sahlenburg.