20. Bördemove in Lamstedt: Beats, Kreativität und tolle Stimmung
Ein bunter Bartholomäusmarkt und der 20. Bördemove sorgten trotz veränderter Bedingungen und gemischtem Wetter in Lamstedt für ausgelassene Stimmung. Höhepunkte waren kreative Festwagen, musikalische Vielfalt und ein reibungsloser Ablauf.
Alles war diesmal ein bisschen anders beim Bartholomäusmarkt und dem 20. Bördemove. Aber das Fazit fiel trotz veränderter Bedingungen und gemischten Wetters positiv aus. "Alles ist sehr gut gelaufen und ich habe nur zufriedene Gesichter gesehen", bilanzierte Lamstedts Samtgemeindebürgermeister Frank Springer. Der traditionelle Markt mit dem Move musste wegen der Baumaßnahmen an der Bundesstraße 495 verlegt werden. Aber dem Charakter und der Stimmung tat dies keinen Abbruch. In Lamstedt wurde am Wochenende ausgelassen gefeiert.

Marktmeile auf der B495-Ortsdurchfahrt
Die Marktmeile war diesmal auf dem fertiggestellten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt sowie auf einem Teil der Kleinen Straße aufgebaut. Die Besucherinnen und Besucher erlebten dort eine bunte Budenstadt mit Karussells für Groß und Klein, Autoscooter sowie breitem kulinarischem Angebot für jeden Geschmack, vom süßen Softeis bis zur Champignonpfanne. Musikalisch gab es Live-Musik von den "Back to Beats" und den Ostemusikanten. Die musikalische Bandbreite beim Move reichte von bassgeprägten Techno-Beats bis zu Party-Schlagern, die auf den geschmückten Trucks und Treckern sichtlich für Stimmung sorgten.

Beim 20. Bördemove - eröffnet vom stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Lübke und Frank Springer - gab es Bonbon- und Konfettiregen, fantasievolle Ausgestaltung der Wagen und Kostüme der Teilnehmenden. Diesmal wurde wegen der veränderten Streckenführung nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen eine Begrenzung auf 23 Wagen vorgenommen. Und viele hatten Kreativität beim Schmücken und den Verkleidungen an den Tag gelegt.


Fünf Preise für Kreativität vergeben
Angesichts des Einfallsreichtums hatte es die Jury aus Marktmeister Michael Tiedemann, Hans-Dieter Lübke und Frank Springer nicht leicht, die Sieger zu küren. Der erste Preis für Kreativität ging an die "Stiernacken" aus Nordahn mit ihrer "Schrauberwerkstatt". Es folgte die Landjugend HaWoRaHe mit ihrer "Airline". Der 3. Platz ging an die Landjugend Hollen mit ihrem Hawaii-Thema. Es folgten die Landjugend Armstorf mit bäuerlichen Motiven und der Ernteclub Barchel mit dem Motto "Vom Kuhstall zum Laufsteg".

Vorher zwei Sicherheitsunterweisungen
Um das Gefahrenpotenzial so gering wie möglich zu halten, hatte es zuvor zwei Sicherheitsunterweisungen der Fahrer gegeben. "Dabei ging es vor allem darum, in der Kurve bei der Ampel in Lamstedt vorsichtig zu sein", erläuterte Frank Springer. Der Move sei ohne große Zwischenfälle gelaufen und habe sich lediglich um eine halbe Stunde verspätet. "Aber um 22 Uhr war die Hemsothstraße in Lamstedt wieder freigegeben." Besonderes Lob der Verwaltung ging an die Ordnungskräfte. Polizei, Feuerwehr, Sicherheitskräfte und das DRK hätten einen tollen Job gemacht. Und auch die Moveteilnehmer hätten die Appelle ernst genommen, in bestimmten Bereichen die Musik leiser zu drehen. Frank Springer freute sich am Sonntag dazu bereits über positive Rückmeldungen aus der Einwohnerschaft. Er kündigte trotz des guten Ablaufs auf der Ausnahmestrecke an: "Im nächsten Jahr wollen wir gern zur ursprünglichen Route zurückkehren."

Ob im Festzelt oder auf dem Saal bei Herta Stelling, es war eine kurze Nacht in Lamstedt. Bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags wurde gefeiert. Und am Sonntag konnte in Lamstedt nicht nur über den Markt geschlendert werden, sondern auch die Geschäftswelt lud mit offenen Läden zum Einkaufsbummel.










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