Blind: Vater-Tochter-Konflikt entfaltet sich auf Cuxhavens Bühne
Ein Vater, der sein Augenlicht verliert, und eine widerwillige Tochter treffen im Stadttheater Cuxhaven aufeinander. Doch aus einem simplen Besuch wird ein intensiver Schlagabtausch, der alte Gräben und neue Einsichten offenbart.
Nachgeholt: Ein Vater, der erblindet. Eine Tochter, die nicht kommen will - und trotzdem kommt. Das Stadttheater Cuxhaven zeigt am Mittwoch, 3. Juni, um 20 Uhr das Schauspiel "Blind" der niederländischen Autorin Lot Vekemans. Das Stück behandelt eine Vater-Tochter-Beziehung, die seit Jahren beschädigt ist und nun, in einer Ausnahmesituation, neu verhandelt werden muss.
Richard lebt allein, seit seine Frau gestorben ist. Er droht zu erblinden. Als seine Haushälterin ausfällt, muss Tochter Helen einspringen. Was folgt, ist kein Familienidyll, sondern ein sprachgewaltiger Schlagabtausch: alte Verletzungen, politische Gräben, persönliche Verletzungen und dazwischen, immer wieder, der Wunsch nach Nähe.
Autorin Vekemans verhandelt dabei Themen wie Rassismus, Klimawandel und Selbstbestimmung, ohne je den moralischen Zeigefinger zu heben. Das Theater für Niedersachsen bringt das Stück in der Übersetzung von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach auf die Bühne.
Karten gibt es bei der Kulturinformation im Schlossgarten 2, telefonisch unter (0 47 21) 6 22 13 sowie online unter www.cuxhaven.de/tickets oder über Reservix. (jp/red)
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