Seinen Hit "Play with fire" setzt Popsänger Nico Santos eindrucksvoll mit gewaltig aufschießenden Feuerfontänen in Szene. Foto: Mangels
Seinen Hit "Play with fire" setzt Popsänger Nico Santos eindrucksvoll mit gewaltig aufschießenden Feuerfontänen in Szene. Foto: Mangels
Festival hinterm Deich

Das Fazit nach "Coast in Concert" in Cuxhaven: Wie es 2026 weitergehen soll

von Christian Mangels | 23.06.2025

Zwei Tage lang Party, Musik und Sonnenschein: Insgesamt etwa 7000 Menschen haben am Wochenende beim "Coast in Concert"-Festival in Cuxhaven gefeiert, getanzt und gesungen. So sieht die Bilanz der Verantwortlichen für 2025 aus.

Diese Premiere macht Lust auf mehr: Das erste "Coast in Concert"-Festival auf dem Döser Messeplatz kam bei Gästen und Mitwirkenden gleichermaßen gut an. Neben den Chart-Stürmern Nico Santos ("Rooftop") und Nena ("99 Luftballons") erhielten auch die Newcomer Ásdís, Boviy und Dennis Kiss viel Applaus. Die Stadt Cuxhaven und die Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH haben das Musik-Event zusammen mit den Partnern Mewes Entertainment, Walter System und NDR 2 auf die Beine gestellt.

Nena steht bei "Coast in Concert" mit ihrem Gitarristen auf der Bühne. Foto: Mangels

500 Zuhörer verfolgten die Auftritte vom Deich aus

Am Freitag tummelten sich rund 2500 Musik-Fans auf dem Festival-Gelände, am Sonnabend waren es nach Angaben des Veranstalters sogar 4500. Rund 500 weitere Zuhörer verfolgten die Auftritte vom Deich aus. Aus polizeilicher Sicht verlief das "Coast in Concert"-Festival weitgehend friedlich und störungsfrei, wie André Schröder von der Polizeiinspektion Cuxhaven mitteilt.

Auch Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer zieht ein positives Fazit: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf. Die Stimmung war an beiden Tagen hervorragend." Die gesamte Veranstaltung sei professionell organisiert gewesen, und auch das Wetter habe sich von seiner besten Seite gezeigt.

Sänger Nico Santos brachte nicht nur die Fans in der ersten Reihe zum Strahlen. Foto: Mangels

Santjer räumt ein, dass er sich für jeden Veranstaltungstag 5000 Besucher gewünscht hätte. "Aber ein neues Festival braucht erst einmal ein, zwei Jahre, bis es richtig läuft", sagt der Oberbürgermeister. Nach diesem "super Auftakt" sollte es aus seiner Sicht im nächsten Jahr auf jeden Fall eine Fortsetzung geben. Erste Gespräche dazu soll es auf dem Sommerfest der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin geben. Dort hatten die Cuxhavener vor einem Jahr auch die ersten Kontakte für die Durchführung des Festivals geknüpft.

Kommt bei der Fortsetzung Johannes Oerding oder Santiano?

Wenn Uwe Santjer einen Wunsch freihätte, einen Künstler, eine Künstlerin oder eine Band auf die Cuxhavener Bühne zu holen, dann wäre das der Popsänger Johannes Oerding. "Oder die Gruppe Santiano, die finde ich auch richtig gut."

Gestartet wurde das Programm am Sonnabend mit dem Hamburger Indie-Sänger Dennis Kiss, der sich stilistisch an der Hamburger Schule orientiert. Foto: Mangels

Olaf Raffel, Kurdirektor und Geschäftsführer der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH, freut sich, dass das "Coast in Concert"-Festival reibungslos und ohne nennenswerte Einsätze über die Bühne gegangen ist. "Es ist alles sehr professionell gelaufen." Kleinere Probleme und Kritikpunkte, wie die fehlende Beleuchtung zu den Parkplätzen am Ende des Festivals, sollen bei einer möglichen Neuauflage abgestellt werden.

Warum der Festival-Freitag eher schwach besucht war, sei noch zu prüfen. "Aber insgesamt kann man mit 7000 Besuchern sehr zufrieden sein", sagt Raffel. Was eine Fortsetzung des "Coast in Concert"-Festivals betrifft, zeigt sich der Kurdirektor "positiv gestimmt".

Kritik an den Ticketpreisen für "Coast in Concert"

Bei einer möglichen Festival-Fortführung wird auch zu klären sein, ob künftig neben Einzeltickets für jeden Veranstaltungstag auch ein Zwei-Tages-Ticket angeboten wird. An den Ticketpreisen hatte es vereinzelt Kritik gegeben. Wer an beiden Tagen bei "Coast in Concert" dabei sein wollte, musste für beide Tickets insgesamt mehr als 130 Euro auf den Tisch legen.

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Christian Mangels

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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