Neuer Tauschschrank in Sahlenburg: Nachhaltige Idee wird lebendiger Treffpunkt
Der Tauschschrank in Sahlenburg hat seinen Platz in der Nordheimstraße längst gefunden, doch welcher Anlass hätte für die offizielle Eröffnung passender sein können als das Dorffest zum 700-jährigen Jubiläum?
Was Initiatorin Dörthe Hempel und der Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern um sie herum sich erhofft haben, ist eingetreten: Der Tauschschrank beschert nicht nur Dingen ein zweites Leben, sondern er ist auch zu einem Treffpunkt im Ortsteil geworden.
Das galt auch für den Sonnabend, als Passanten und Passantinnen auf dem Weg vom und zum Flohmarkt stehenblieben, einen Blick in den Schrank riskierten und für Kaffee und Kuchen an den bereitstehenden Bänken Platz nahmen. Noch während der Eröffnung konnten Mitarbeiterinnen die neuesten Spenden in die Regale einordnen. Das erlebten auch Ortsbürgermeisterin Claudia Bönnen, Bundestagsabgeordneter Christoph Frauenpreiß sowie weitere Ratsmitglieder live mit.

Jugendwerkstatt machte Schrank wetterfest
Nur sechs Wochen hatte es gedauert, bis Dörthe Hempels Idee umgesetzt war. Die Jugendwerkstatt des Paritätischen verpasste dem gespendeten Schrank ein Dach und ein aus Ehrenamtlichen bestehendes Team sorgt dafür, dass der Schrank nicht nur morgens und abends, sondern auch bei Regen auf- und abgeschlossen wird. Der Ortsrat war von der Sache direkt überzeugt und der Platz war schnell gefunden.
Den ganzen Tag über ist Betrieb
Claudia Bönnen zeigte sich sehr angetan von der Fluktuation, die sich um den Tauschschrank entwickelt hat. Der Schrank habe sich nicht, wie anfangs befürchtet, zu einem Müllabladeplatz entwickelt: "Die Leute akzeptieren diesen schönen Schrank und Sahlenburg hat das wirklich gut im Griff", freute sie sich.
