Am Sonnabend, 27. Januar, soll in Cuxhaven ein deutliches Zeichen für den Erhalt der Demokratie gesetzt werden. Tausende Besucher werden erwartet. Foto: Stefan Sauer/dpa
Am Sonnabend, 27. Januar, soll in Cuxhaven ein deutliches Zeichen für den Erhalt der Demokratie gesetzt werden. Tausende Besucher werden erwartet. Foto: Stefan Sauer/dpa
Zeit für Parkplatzsuche einplanen

Kundgebungen gegen Rechtsextremismus in Cuxhaven und Otterndorf: Andrang erwartet

von Maren Reese-Winne | 26.01.2024

Das Bündnis "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" ruft für Sonnabend, 27. Januar, 12.05 Uhr, zur Teilnahme an einer Kundgebung auf dem Ritzebütteler Marktplatz in Cuxhaven auf. Mit einem erheblichen Andrang auch aus dem Landgebiet wird gerechnet.

"Nie wieder ist jetzt!" Unter diesem Motto finden seit einer Woche bundesweit Kundgebungen für  Demokratie und Menschenwürde und gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit statt - am Freitag und am Sonnabend auch in Cuxhaven.

In Otterndorf soll am Freitag, 26. Januar, um 19 Uhr auf dem Kirchplatz eine Kundgebung stattfinden. Die Polizei rechnet mit rund 250 Teilnehmenden. Die Ortsdurchfahrt wird dafür am Kirchplatz gesperrt werden. Im Rahmen der  An- und Abreise zu dieser Versammlung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Parkraum steht nur begrenzt zur Verfügung. Die Polizei bittet darum, dies bei der Anreise zu berücksichtigen.

Die Veranstaltung in Cuxven am Sonnabend ab 12.05 Uhr wird begleitet durch Musik des Duos "Ebbe & Flut" (auch zum Mitsingen; die Titel werden allen bekannt sein) und mehrere Redebeiträge. Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens wird ebenso sprechen wie Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer, die Geschäftsführerin des Paritätischen Cuxhaven Helle Vanini sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Hafenwirtschaft und der Kirche. Die Organisatoren des überparteilichen Bündnisses freuen sich, wenn viele Besucherinnen und Besucher bunt gekleidet kommen. Angemeldet worden ist die Veranstaltung durch Gunnar Wegener, Stadt- und Kreistagsabgeordneter der SPD. 

Da auch viele Gemeinden aus dem Kreisgebiet zur Teilnahme an der Kundgebung aufrufen, wird mit einem großen Besucheraufkommen gerechnet, allein die Polizei rechnet mit rund 2000 Teilnehmenden und erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Südersteinstraße und den Seitenstraßen. Die Bahn fällt aufgrund des Streiks vermutlich zur Anreise aus.

Kein Parken auf dem Marktplatz möglich

Der Ritzebütteler Marktplatz kann zum Parken nicht genutzt werden. In der näheren Umgebung ist der Parkraum begrenzt. Als alternative Parkmöglichkeiten bieten sich unter anderem die Parkhäuser am Holstenplatz, in der Johannes-Gutenberg-Straße und in der Großen Hardewiek sowie auf dem ehemaligen Real-Gelände am Bahnhof an. Wer etwas weiter gehen kann, könnte auch von der Neuen Industriestraße aus zum Marktplatz laufen (etwa ein Kilometer Distanz).

Das Bündnis hat mit dem 27. Januar einen bedeutsamen Gedenktag als Veranstaltungstag gewählt. Vor 79 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Der 27. Januar ist daher 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt worden. In Deutschland ist der Tag seit 1996 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. (mr)

Die Polizei rechnet damit, dass es auf der Südersteinstraße bei der Anreise eng wird. Foto: Reese-Winne

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Maren Reese-Winne

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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