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Die Wahlunterlagen werden verteilt, die Stimmen abgegeben: Die ersten Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderungen in Cuxhaven stehen fest. Foto: Larschow
Die Wahlunterlagen werden verteilt, die Stimmen abgegeben: Die ersten Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderungen in Cuxhaven stehen fest. Foto: Larschow
Gewählt wurde im Rathaus

Mitbestimmen: Der Cuxhavener Beirat für Menschen mit Behinderung stellt sich neu auf

von Tim Larschow | 30.10.2026

Sie wollen Barrieren abbauen und Teilhabe stärken. Der Beirat für Menschen mit Behinderung vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen in Cuxhaven. Die ersten Mitglieder für die Wahlperiode 2026 bis 2031 stehen fest.

Barrieren abbauen, die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten und ihre gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stärken: Dafür setzt sich der Beirat für Menschen mit Behinderungen in Cuxhaven ein. Mit Patrick Schwenk, Gudrun Wäschenbach, Christine Wagner und Fabian Scharping stehen nun vier Mitglieder für die Wahlperiode 2026 bis 2031 fest.

Bei seiner Vorstellung brachte Patrick Schwenk seine Motivation auf den Punkt: "Ich möchte Barrieren abbauen oder sie am liebsten gar nicht erst entstehen lassen." Ein Anliegen, das den Kern der Arbeit des Beirates beschreibt.

Auch Gudrun Wäschenbach wurde gewählt. Sie gehörte dem Gremium bereits während zweier Legislaturperioden an und bringt entsprechend Erfahrung mit. Christine Wagner ist sogar noch länger im Beirat aktiv und derzeit dessen Vorsitzende. Als weiteres Mitglied wurde Fabian Scharping gewählt, Geschäftsführer der Werkhof und Wohnstätten Lebenshilfe (WWL) Cuxhaven gGmbH.

Diskriminierung verhindern und Teilhabe ermöglichen

Die Wahl fand am Donnerstag, 29. Oktober, in der Bürgerhalle des Rathauses statt. Zur Teilnahme aufgerufen waren Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Cuxhaven ab 16 Jahren mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent. Insgesamt waren acht Personen zur Wahl gekommen, von denen sich die meisten auch selbst zur Kandidatur bereit erklärt hatten. Vier der vorgesehenen Sitze konnten bei der Versammlungswahl besetzt werden, vier bleiben unbesetzt.

Insgesamt soll der Beirat 15 Mitglieder umfassen. Sechs Plätze sind für Menschen mit Behinderungen oder Eltern behinderter Kinder vorgesehen. Zwei weitere Mitglieder werden von Behindertenverbänden oder Selbsthilfegruppen entsandt. Die übrigen sieben Sitze sind für Vertreter der Ratsfraktionen vorgesehen. Diese sollen voraussichtlich in der konstituierenden Sitzung des neuen Rates am 5. November benannt werden.

Der Beirat ist die zentrale Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in Cuxhaven. Er setzt sich dafür ein, Barrieren abzubauen, Diskriminierung zu verhindern und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dabei arbeitet er eng mit der Stadtverwaltung, der Politik, Vereinen, Verbänden und Selbsthilfegruppen zusammen.

Darüber hinaus berät und unterstützt das Gremium den für Soziales zuständigen Ratsausschuss mit Anregungen, Anfragen, Anträgen und Stellungnahmen. Auch im Sozialausschuss und im Kommunalen Präventionsrat hat der Beirat eine beratende Funktion. So sollen die Bedürfnisse und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in politische Entscheidungen und die Entwicklung der Stadt einfließen.

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Tim Larschow

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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