Der Stromkasten musste am 23. März vom Netz genommen werden. Seither ist auch die Ampel in Höhe Köthnerweg (gleich rechts, hier nicht im Bild) außer Betrieb - ein Risiko für Fußgänger, insbesondere Schülerinnen und Schüler. Foto: Reese-Winne
Der Stromkasten musste am 23. März vom Netz genommen werden. Seither ist auch die Ampel in Höhe Köthnerweg (gleich rechts, hier nicht im Bild) außer Betrieb - ein Risiko für Fußgänger, insbesondere Schülerinnen und Schüler. Foto: Reese-Winne
Schulweg absichern

Nach Wasserrohrbruch und Ampelausfall: Am Montag kommt Bedarfsampel für Altenwalde

von Maren Reese-Winne | 10.04.2026

Seit dem jüngsten Wasserrohrbruch an der Hauptstraße in Altenwalde am 23. März ist die Ampel an der Einmündung zum Köthnerweg abgeschaltet. Gefährlich ist das insbesondere für Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg. Jetzt kommt eine Zwischenlösung.

Seit dem jüngsten Wasserrohrbruch an der Hauptstraße in Altenwalde am 23. März ist die Ampel an der Einmündung zum Köthnerweg abgeschaltet. Weil der Stromkasten am Abgang zum Franzenburger Weg unter Wasser stand, wurde die EWE Wasser durch die Berufsfeuerwehr der Stadt Cuxhaven aufgefordert, die Stromzufuhr zu unterbrechen. Seither ist die Ampel aus. Das ist zwar eine Erleichterung für Pendler auf der L 135 auf dem Weg nach Cuxhaven, jedoch eine Belastung für Linksabbieger aus dem Wohngebiet. Mit dem Ende der Osterferien kam eine gravierende Problematik hinzu: die riskante Situation für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Franzenburger Schule und der Geschwister-Scholl-Schule.

Ab Montag, 13. April, soll nun eine Bedarfsampel diese Lage entschärfen. Der Standort (südlich der Einmündung Kötherweg) sei mit der Verkehrsbehörde der Stadt abgestimmt, vermeldet die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Stade) auf Anfrage. Die mobile Bedarfsampel werde im Einsatz sein, bis die gesamte Ampelanlage wieder funktionsfähig sei. Dafür sei bereits ein Auftrag erteilt worden. Pressesprecherin Carolin Selle bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht.

Schulleiter Arne Ohland-Schumacher nahm die Nachricht am Freitagvormittag mit Erleichterung auf und bedankte sich insbesondere bei der zur Landesbehörde gehörenden Straßenmeisterei Otterndorf. Auch Ortsbürgermeister Ingo Grahmann sei informiert. Für Dietmar Rehfeldt, den Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands, ist die Angelegenheit noch nicht erledigt: In einer Pressemitteilung fordert der Ortsverband Aufklärung über die Verzögerung bei der Instandsetzung sowie eine sofortige und dauerhafte Beseitigung der Mängel. 

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Maren Reese-Winne

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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