Verpflegungspunkt am Altenwalder Waldrand: Bei besten Bedingungen waren im vergangenen Jahr Obst, Brezeln und Müsliriegel sehr willkommen. Foto: Reese-Winne
Verpflegungspunkt am Altenwalder Waldrand: Bei besten Bedingungen waren im vergangenen Jahr Obst, Brezeln und Müsliriegel sehr willkommen. Foto: Reese-Winne
Anmeldung läuft

Wer ist dabei? 50 Kilometer rund um Cuxhaven - wieder mit Saskia und Carina

von Maren Reese-Winne | 22.04.2025

Die "Wiederholungstäter" haben sich im letzten Jahr im Ziel direkt wieder für 2025 angemeldet, denn auch in diesem Jahr rufen zwei Cuxhavenerinnen zum 50-Kilometer-Marsch durch Cuxhaven auf. Am Sonnabend, 30. August, geht es in Ritzebüttel los.

Um 7.30 Uhr werden Saskia Merkl und Carina Albers den Kurs freigeben.

Unter dem Motto "Watt läufst du hier" geht es wieder auf landschaftlich schönen Wegen durch Cuxhaven. Das alles auf herrlich unkomplizierte Weise organisiert von zweien, die mehr den Fokus auf das Herz als auf Hightech setzen und Feuer gefangen haben für die Stimmung und Solidarität, die sich unter den Mitlaufenden jedes Mal entwickelt.

Sponsoren für Verpflegung willkommen

Das ist allein schon durch die drei Versorgungsstationen an der Strecke garantiert, von denen sich wieder eine bei Kollegin Bärbel in Berensch befinden wird. Sponsoren, die die Organisatorinnen noch beispielsweise durch Bereitstellung von Äpfeln, Müsliriegeln, Sportgetränken oder dergleichen unterstützen wollen, sind sehr willkommen.

Für die Absicherung und Begleitung wissen die beiden Cuxhavenerinnen - Erzieherin beziehungsweise Einrichtungsleiterin in der DRK-Kindertagesstätte Matthias-Claudius-Weg - wieder den DRK-Sanitätsdienst an ihrer Seite und für viele weitere Aufgaben wie Fotografieren oder Transporte sind die Familienmitglieder eingespannt. Einen großen Dank richten sie außerdem an die Stadtverwaltung für die unkomplizierte Abwicklung aller Genehmigungsfragen.

Auch die Letzten werden persönlich im Ziel begrüßt

Auf den 50 Kilometern werde niemand vergessen, versprechen die Organisatorinnen: Zwölf Stunden seien für die Strecke veranschlagt, aber: "Wir bleiben, bis alle da sind." Im vergangenen Jahr bogen die Schnellsten schon vor 16 Uhr um die letzte Ecke; die Letzten trafen mehr als vier Stunden später, aber nicht weniger glücklich ein.

Auf den Schlussläufer ist Verlass

Wie schon bei den ersten drei Märschen können Saskia und Carina dabei wieder auf die Unterstützung ihres Sportsfreunds Michael Krawitowski zählen, der als freiwilliger Schlussläufer alle Schilder und Wegweiser einsammelt und jeden und jede ins Ziel bringt. "Michael ist total beliebt. Und dabei ist er eigentlich ein sehr schneller Wanderer. Umso mehr wissen wir seine Unterstützung zu schätzen", erzählt Saskia Merkl.

Zusammen mit Kollegin und Freundin Carina wird sie alle Wanderer bei der Rückkehr auf dem Ritzebütteler Marktplatz am Mikrofon begrüßen. Carina Albers: "Das ist für viele ein bewegender Moment auf den letzten Metern. Wir haben jedes Mal Teilnehmer, die mit Tränen in den Augen ins Ziel kommen."

Glücklich, aber auch den ganzen Tag beschäftigt: die Organisatorinnen Saskia Merkl (l.) und Carina Albers. Foto: Merkl

Herausforderung für Gruppen und Familien

Und weil es sich um eine echte Grenzerfahrung handelt, bildet der Marsch auch einen idealen Rahmen als Herausforderung für Gruppen, Kollegien oder Familien. Hunde sind ebenfalls willkommen; werden sie extra angemeldet, erhalten sie eine eigene Medaille.

Rechtzeitig an Anmeldung denken

Mit der Anmeldung per E-Mail an saskiaundcarinaunterwegs@web.de sichern sich die Sportlerinnen und Sportler  auch eine Siegerurkunde, eine Medaille und ein alkoholfreies Siegerbier. "Wiederholungstäter", die eine neue Person mitbringen, dürfen fünf Euro von ihrem eigenen Teilnehmerbetrag abziehen (aber nur für bis zu zwei Personen).

Bei der Fankleidung wird es diesmal eine andere Farbe als Blau geben, vielleicht gibt es künftig, um es richtig bunt zu machen, in jedem Jahr eine neue Farbe. Auf jeden Fall haben die beiden Cuxhavenerinnen mit ihrer Veranstaltung auch eine kleine touristische Attraktion geschaffen, denn die Fangemeinde reist inzwischen extra für das Ereignis aus ganz Deutschland an (längste Anreise: aus München) und quartiert sich - oft für ein paar Tage länger - in hiesigen Hotels ein. Einheimische sind natürlich ebenfalls willkommen, ob als Aktive oder zum Anfeuern an Start, Ziel oder an der Strecke.           

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Maren Reese-Winne

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

reese-winne@no-spamcnv-medien.de

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