Abschuss eines Wolfes im Kreis Cuxhaven: DNA-Test bringt entscheidende Erkenntnisse
Die DNA-Ergebnisse sind da: Handelt es sich beim geschossenen Wolf um die gesuchte Fähe "GW2492f", die für mehrere Nutztierrisse in der Börde Lamstedt (Kreis Cuxhaven) verantwortlich ist? Jetzt gibt es Klarheit.
Jetzt herrscht Klarheit: Bei der in der vergangenen Woche abgeschossenen Wölfin handelt es sich um die gesuchte Wolfs-Fähe "GW2492f". Das hat eine "genetische Beprobung" ergeben. Das Ergebnis dieser DNA-Untersuchung traf nach Informationen von cnv-medien.de am Freitagmittag (6. März 2026) ein.
Der Landkreis Cuxhaven hatte den Abschuss durch eine sogenannte "artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung" erteilt, die die Grundlage für das weitere Vorgehen bildete.

Landrat Thorsten Krüger zeigt sich am Freitag erleichtert: "Nachdem diese Wölfin nachgewiesenermaßen für zahlreiche Nutztierrisse in der Region zuständig war und viel Leid und Unruhe verursacht hat, ist das vorliegende DNA-Ergebnis ein gutes Zeichen für die lokale Land- und Viehwirtschaft. Es zeigt, dass auffälligem Rissverhalten effizient und rechtssicher begegnet werden kann. Ich danke allen Beteiligten, die an dieser schnellen Umsetzung mitgewirkt haben."
Der DNA-Abgleich hat Folgen: Die erteilte Ausnahmegenehmigung war vorerst nur ausgesetzt worden und wäre wieder in Kraft getreten, wenn es sich nicht um die gesuchte Wolfs-Fähe gehandelt hätte. Nachdem nun bestätigt wurde, dass es sich um das "zur Entnahme genehmigte Tier handelt", erlischt diese Genehmigung.