DNA-Abgleich bestätigt: Gefundene Kinderleiche im Kreis Stade ist Arian (6) aus Elm
Nach einer gerichtlichen Untersuchung steht nun fest: Die Kinderleiche, die im Kreis Stade gefunden wurde, ist zweifelsfrei die von Arian aus Elm, der seit April vermisst wurde. Die Identifizierung durch einen DNA-Abgleich bringt nun Gewissheit.
Nach Abschluss der gerichtsmedizinischen Untersuchungen steht nun zweifelsfrei fest, dass es sich bei der im Ortsteil Behrste (Landkreis Stade) aufgefundenen Kinderleiche um den vermissten Arian aus Elm handelt. Dies bestätigten die Ermittlungsbehörden am Donnerstagnachmittag nach dem Ergebnis des DNA-Abgleichs, das vom Institut für Rechtsmedizin Hamburg-Eppendorf (UKE) übermittelt wurde.
Bereits einige Stunden zuvor waren erste Untersuchungsergebnisse bekannt geworden: "Die Untersuchung des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ergibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden." Zuvor hatte es Gespräche mit der Staatsanwaltschaft gegeben, weil ein strafbares Handeln nicht ganz ausgeschlossen werden konnte.
Weiter heißt es, dass die Polizei keinerlei Angaben zur Todesursache des verstorbenen Kindes machen wird. "Wir bitten zum Schutz der Familie und des verstorbenen Kindes von etwaigen Nachfragen diesbezüglich abzusehen."
Arian zwei Monate nach Verschwinden gefunden
Der tragische Fund hatte zuvor intensive Suchmaßnahmen und umfangreiche Ermittlungen ausgelöst. Ein Landwirt entdeckte die Leiche auf einem Feld und meldete den Fund. Obwohl das Gebiet bereits zu Beginn der Suche durchkämmt worden war, konnte die Identität des Kindes erst durch den DNA-Abgleich eindeutig festgestellt werden.
Der tragische Vorfall hat in der Region tiefe Bestürzung ausgelöst, da die Suche nach Arian über eine Woche lang Land-, Luft- und Wassergebiete umfasste und zahlreiche Einsatzkräfte mobilisierte.

Polizei nach Leichenfund unter Schock
Der Fund einer Leiche auf dem Feld hat die Polizei schockiert, da niemand mehr damit gerechnet hatte. "Dass dort eine Leiche gefunden wurde, ist für alle Kräfte, die gesucht haben, überraschend", sagte Polizeisprecherin Mehnen. "Wir haben den Bereich mehrfach durchsucht." Derzeit werden die Bewegungsprofile und Spuren ausgewertet, die bei den damaligen Suchaktionen gesammelt wurden. Fest steht, dass der Bereich, in dem die Kinderleiche entdeckt wurde, bereits zu Beginn der Suchaktion durchsucht worden war.
