Der Ordner war an einem Festwagen eingesetzt, der wie ein Baustellenfahrzeug geschmückt und hergerichtet war. Foto: Schröder
Der Ordner war an einem Festwagen eingesetzt, der wie ein Baustellenfahrzeug geschmückt und hergerichtet war. Foto: Schröder
Wurf aus der Menge

Zwischenfall beim "Börde-Move" 2025 in Lamstedt: Ordner durch Wurf verletzt

von Redaktion | 26.08.2025

Ein Zwischenfall legt einen Schatten über den beliebten "Börde-Move" 2025 in Lamstedt, der auch in diesem Jahr wieder viel Anklang fand: Ein Ordner wurde von einem Gegenstand getroffen und dabei verletzt.

Beim Börde-Move ist es wohl zu einer Straftat gekommen: Ein Zuschauer warf einen Gegenstand - und verletzte damit eine Person.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am Sonnabend (23. August 2025) gegen 19 Uhr während des Festumzugs. Ein Ordner bekam den Gegenstand ab. Das Opfer, bei dem es sich um einen 35-jährigen Hemmoorer handelt, wurde den Angaben zufolge am Auge getroffen und verletzt.

Beim "Börde-Move" kommen verschieden Fahrzeuge zum Einsatz. Foto: Schröder

Die Polizei geht fest davon aus, dass ein Unbekannter oder eine Unbekannte den Gegenstand aus der Zuschauermenge heraus warf. "Es handelte sich definitiv nicht um Süßigkeiten, die im Rahmen des Umzuges des Öfteren geworfen wurden", heißt es.

Bei "Börde-Move" am "Baustellenfahrzeug" eingesetzt

Der 35-Jährige war laut Polizei als Ordner an einem Festwagen eingesetzt, der wie ein Baustellenfahrzeug geschmückt und hergerichtet war. "Der Vorfall ereignete sich während der ersten Runde des Umzuges auf Höhe der Kirche", teilt die Polizei mit.

Der "Börde-Move" lockte wieder die Massen an. Foto: Schröder

Zeugen, die etwas beobachtet haben, melden sich bei der Polizei in Lamstedt unter Telefon (0 47 73) 88 03 40 oder in Hemmoor unter Telefon (0 47 71) 60 70.

In Lamstedt herrscht einmal im Jahr der Ausnahmezustand, wenn sich die Wagen in Bewegung setzen. Der "Börde-Move" ist eine Attraktion im Rahmen des Bartholomäus-Marktes. Teilnehmer schmücken im Vorfeld ihre Festwagen und fahren damit durch den Ort. Das Ereignis wollten sich auch in diesem Jahr viele Menschen nicht entgehen lassen.

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