Einsatzkräfte der Polizei fahren bei der Suche nach dem vermissten Arian mit Spürhunden über die Oste. Foto: Sina Schuldt/dpa
Einsatzkräfte der Polizei fahren bei der Suche nach dem vermissten Arian mit Spürhunden über die Oste. Foto: Sina Schuldt/dpa
Fluss abgesucht

Nach zweitägiger Aktion in Bremervörde und an der Oste: Suche wird erneut eingestellt

16.05.2024

Seit dreieinhalb Wochen wird der sechsjährige Arian aus Bremervörde inzwischen vermisst, nachdem er am 22. April verschwunden war. Neue Erkenntnisse sollte eine gezielte Aktion über zwei Tage bringen. Nun wird die Suche wieder eingestellt.

Die erneute Suche nach dem vermissten Arian wird am Freitag von der Polizei eingestellt. Zunächst sollen die Ergebnisse der Aktion ausgewertet werden, sagte ein Polizeisprecher. Am Donnerstag fuhren Einsatzkräfte auf vier Booten den Fluss Oste ab. Mehrere Suchhunde kamen zum Einsatz.

Arian wird vermisst: Hubschrauber fliegt über die Oste

Ein Hubschrauber flog den Fluss ab. Zudem standen Taucher bereit, die die Polizei hätte einsetzen können. In der Nähe der Oste, einem Nebenfluss der Elbe, hatten Ermittler Fußspuren gefunden, die der sechsjährige Autist wahrscheinlich hinterlassen hat.

Drei Wochen nach dem Verschwinden Arians suchen Einsatzkräfte erneut die Oste nach dem Jungen ab. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Am Mittwoch sprachen Polizisten in mehreren Ortschaften in der Nähe von Arians Heimatdorf Bremervörde-Elm mit Einwohnern. Etwa jeder zweite Haushalt wurde dem Sprecher zufolge angetroffen. Einen wichtigen Hinweis habe die Polizei nicht erhalten. Ziel war es, potenzielle Hinweisgeber zu befragen, "die sich aufgrund von urlaubsbedingten Abwesenheiten noch nicht gemeldet haben", hatte Heiner van der Werp, Pressesprecher der Polizei Rotenburg vorab mitgeteilt.

Taucher und Spürhunde bei Suche nach Arian im Einsatz

Am Donnerstag wurde die Oste im tidengeprägten Mittellauf zwischen den Ortschaften Kranenburg und Nieder Ochtenhausen abgesucht. Mit Sonarbooten fuhren Polizeikräfte den Fluss in beide Richtungen ab. Außerdem kamen Taucher und Spürhunde zum Einsatz.

Arian wird seit dem 22. April vermisst. Rund eine Woche lang suchten Hunderte Einsatzkräfte und Helfer nach ihm. Nach der Unterbrechung begannen am Mittwoch abermals Suchaktionen. Die "Ermittlungsgruppe Arian", die aus fünf Beamten besteht, beschäftigt sich weiter mit dem Vermisstenfall. (dpa)

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