Das U-Boot U-16 wurde komplett geborgen. Beide Teile sind am Mittwoch (3. September) in Cuxhaven angekommen. Foto: Larschow
Das U-Boot U-16 wurde komplett geborgen. Beide Teile sind am Mittwoch (3. September) in Cuxhaven angekommen. Foto: Larschow
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Alle Wrackteile sind in Cuxhaven angekommen: Die Fotos vom U-Boot U-16

von Tim Larschow | 04.09.2025

Am Mittwoch gegen 18 Uhr traf der zweite Teil des vor Neuwerk geborgenen U-Boots U-16 in Cuxhaven ein. Sogar der Kommandoturm ist erhalten. Die Fotos von der spektakulären Rückkehr des Wracks.

Die Überreste des deutschen U-Boots U16, die vor Scharhörn geborgen und am Mittwoch (3. September 2025) nach Cuxhaven gebracht wurden, sollen auf dem Schrottplatz landen. Die Bergung stößt auf scharfe Kritik von Experten, die den Vorgang als "illegal" bezeichnen.

Der Kommandoturm der U-16 ist komplett erhalten und sorgte im Cuxhavener Hafen für ein spektakuläres Bild. Foto: Larschow

Nach über einem Jahrhundert taucht das U-Boot U16 aus der Tiefe vor Scharhörn auf. Doch was steckt hinter dem mysteriösen Untergang bei Cuxhaven? Zum kaiserlichen U-Boot könnte eine Geschichte von strategischem Kalkül ans Licht kommen.

Der Kommandoturm der U-16 ist komplett erhalten und sorgte im Cuxhavener Hafen für ein spektakuläres Bild. Foto: Larschow

Am Mittwoch (27. August 2025) traf in Cuxhaven der Schwimmkran "Matador 3" ein, der für die Bergung des 57 Meter langen U-Boots eingesetzt wurde. Das in Rotterdam stationierte Spezialschiff wurde 2002 in Rumänien gebaut und kann Lasten von bis zu 1.800 Tonnen heben. Mit einer großen Schaufel wurde das Wrack auf den Ponton gehoben. 

Mit seiner imposanten Größe kam der Schwimmkran "Matador 3" am Mittwoch in Cuxhaven an, um eine große Bergung vor Scharhörn durchzuführen. Foto: Lisa Sonntag
Exponate des gesunkenen deutschen U-Bootes U16 werden möglicherweise doch in Museen zu sehen sein. Foto: Larschow

Exponate des gesunkenen deutschen U-Bootes U16 werden möglicherweise doch in Museen zu sehen sein. Es gebe Anfragen mehrerer Einrichtungen, sagte Jörg Fräßdorf vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee. Doch das komplette U-Boot zu konservieren sei zu aufwendig.

Eine Bergung des vor 106 Jahren gesunkenen Bootes aus der Nordsee vor Scharhörn in einem Stück war nicht geglückt. Foto: Larschow
Den zweiten Teil des U-Boots brachten die Schlepper "Wulf 7" und Wulf 9" nach Cuxhaven. Foto: Larschow
Den zweiten Teil des U-Boots brachten die Schlepper "Wulf 7" und Wulf 9" nach Cuxhaven. Foto: Larschow

In einer Nachtaktion ist das über 100 Jahre alte U-Boot-Wrack U-16 vor Neuwerk geborgen worden. Eine Bergung des vor 106 Jahren gesunkenen Bootes aus der Nordsee vor Scharhörn in einem Stück nicht geglückt. Bei der Bergung mit einem Schwimmkran zerbrach U16 in zwei Teile.

Die Schlepper "Wulf 5" und "Wulf 9" hatten zunächst einen Teil des U-Boot-Wracks sicher nach Cuxhaven gebracht. Foto: Larschow
Den zweiten Teil des U-Boots brachten die Schlepper "Wulf 7" und Wulf 9" nach Cuxhaven. Foto: Larschow

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Tim Larschow

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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