Der scheidende Präsident Dirk Sander (l.) und der Vizepräsident des Verbandes Klaus-Dieter Mau (r.) zusammen mit dem neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes, Christoph Frauenpreiß. Foto: Ubl
Der scheidende Präsident Dirk Sander (l.) und der Vizepräsident des Verbandes Klaus-Dieter Mau (r.) zusammen mit dem neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes, Christoph Frauenpreiß. Foto: Ubl
Neuer Präsident gewählt

Cuxhavens Bundestagsabgeordneter jetzt Präsident des Deutschen Fischerei-Verbandes 

von Tim Larschow | 22.11.2025

Christoph Frauenpreiß (CDU) wurde zum neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes gewählt. Als Mitglied des Deutschen Bundestages, übernimmt er das Amt von Dirk Sander und setzt sich für die Belange der Fischerei und Aquakultur ein.

Christoph Frauenpreiß (CDU) wurde einstimmig zum neuen Präsidenten des Deutschen Fischerei-Verbandes gewählt. Frauenpreiß ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Deutschen Bundestag. Der 41-Jährige ist in Cuxhaven geboren und hatte in seinem bisherigen beruflichen Werdegang viele Berührungspunkte mit der dort ansässigen Fischerei.

Im Bundestag ist Frauenpreiß Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und dort als fischereipolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion aktiv.

"Ein Gewerbe mit einer langen Tradition"

Der scheidende Präsident, Dirk Sander, hatte das Amt freiwillig zur Verfügung gestellt. Christoph Frauenpreiß war von den Vorsitzenden der Hochsee- und Kuttersparte vorgeschlagen worden, hhatte aber schnell die Zustimmung aller im Deutschen Fischerei-Verband organisierten Sparten erhalten.

Die Mitglieder bedankten sich bei Dirk Sander für die Bereitschaft, das Amt in turbulenten Zeiten zu übernehmen, und für seine geleistete Arbeit. "Ich freue mich, mit Christoph Frauenpreiß einen jungen, dynamischen Nachfolger gefunden zu haben. Natürlich werde ich ihn auch zukünftig bei Fragen und Problemen tatkräftig unterstützen," so der scheidende Präsident.

"Ich freue mich sehr auf dieses besondere Amt und danke den Mitgliedern für ihr Vertrauen. Die Fischerei und das weiterverarbeitende Gewerbe haben in der Region Cuxhaven und Bremerhaven eine lange Tradition, bis heute liegen hier die wichtigsten Zentren dieses Wirtschaftszweiges. Daher freut es mich umso mehr, in Zukunft die Menschen und Unternehmen, die hier ihre wichtige Arbeit tun, vertreten zu dürfen", so Christoph Frauenpreiß. "Und natürlich auch alle, die in der gesamten Bundesrepublik in diesem schönen und wichtigen Gewerbe arbeiten."

Der Deutsche Fischerei-Verband vereinigt rund 600.000 Mitglieder aus den Sparten Hochseefischerei, Kutterfischerei, Binnenfischerei und Aquakultur sowie Angelfischerei. In der fischereilichen Erzeugung sind rund 7000 Menschen beschäftigt. Die Angelfischerei wird von mehr als drei Millionen Menschen zumindest zeitweise ausgeübt.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Nachrichten-Newsletter

Hier können Sie sich für unseren CNV-Newsletter mit den aktuellen und wichtigsten Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven anmelden.

Die wichtigsten Meldungen aktuell


Bild von Tim Larschow
Tim Larschow

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

tlarschow@no-spamcuxonline.de

Lesen Sie auch...
Nicht jeder Rotbarsch ist gleich

Rotbarsch wird Goldbarsch? Warum über Cuxhaven importierter Fisch umbenannt wird

von Tim Larschow

Isländische Seafood-Produzenten und -Exporteure präsentierten sich auf der Fish International in Bremen mit einem klaren Fokus auf Goldbarsch. Es ging um Nachhaltigkeit, direkte Schiffsrouten nach Cuxhaven und klare Abgrenzung zum Alaska-Rotbarsch.

Reparatur läuft

Schaden beim Eisbrechen in der Ostsee: Mehrzweckschiff "Neuwerk" wird repariert

von Tim Larschow

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hat das Fahrwasser vor Rügen und damit zum LNG-Terminal eisfrei gehalten. Im Einsatz waren die Spezialschiffe des Bundes. Die in Cuxhaven stationierte "Neuwerk" musste den Einsatz abbrechen.

Liegeplätze 5 bis 7

Rammarbeiten im Hafen in Cuxhaven: Jetzt soll der letzte Pfahl gesetzt werden

von Kai Koppe

Viele Cuxhavener atmen bei dieser Nachricht auf, denn es dürfte ruhiger werden: Im Hafen neigt sich ein ehrgeiziges Bauprojekt dem Ende zu. Bei den Rammarbeiten zu den neuen Liegeplätzen 5 bis 7 soll schon in Kürze der letzte Pfahl gesetzt werden.

Umweltsündern auf der Spur

Von Cuxhaven aus auf Spurensuche: 130 Verschmutzungen in Nord- und Ostsee entdeckt

von Tim Larschow

Mit Flugzeugen werden Nord- und Ostsee regelmäßig auf Umweltverschmutzungen überwacht. Rund 130 Verunreinigungen wurden 2025 entdeckt und die Verursacher gesucht. Die Zahl der Verunreinigungen ist laut Havariekommando aber auf niedrigem Niveau.