Ebba Brettschneider (13), Finn Stüven (17) und Ben Stüven (14) fühlen sich im Jugendtreff des Paritätischen in Hechthausen sehr wohl. Und die Jugendlichen wissen, was sie in Hechthausen vermissen. Foto: Witthohn
Auf dem Prüfstand

Was Hechthausen fehlt: Jugendliche äußern ihre Wünsche

von Herwig V. Witthohn | 28.07.2022

HECHTHAUSEN. Im Rahmen der NEZ-Kampagne "Vor Ort & mittendrin - Wir für Hechthausen" steht das Thema "Was ist aus Sicht von Kindern und Jugendlichen gut in Hechthausen - und was nicht?".

Was wirklich gut ist in Hechthausen, ist der Jugendtreff an der Waldstraße. Da sind sich Ebba Brettschneider (13), Ben Stüven (14) und Finn Stüven (17) einig.

"Wir haben hier einen Bewegungsraum, der schon eine Art kleine Sporthalle ist, wir können Tischfußball spielen, die PlayStation nutzen, hier gibt es einen Dart-Automaten und ein kleines, umrahmtes Fußballfeld. Langeweile kommt hier nicht auf", sind sich die drei Jugendlichen einig. "Was ich in Hechthausen vermisse, ist ein Rossmann-Geschäft", meint Ebba und steht damit nicht allein da. "Ein Kletterpark wäre auch gut, denn Hechthausen hat doch sehr viel Wald zu bieten" - auch da sind sich die Jugendlichen einig.

Schlechte Internetqualität

"Schön wäre auch eine kleine Disco! Und ein Minigolfplatz. Der könnte dahin, wo bisher der Mini-Spielplatz im Wald ist. Da stehen ja nur zwei Geräte." Nun ist das Eis gebrochen, die Jugendlichen lassen ihren Wünschen freien Lauf. "Kleinere Hügel, die man mit dem Rad befahren kann, das wäre cool. Gibt es leider im Moment nicht. Und was sich auf jeden Fall ändern muss, ist die Qualität des Internets. Ganz schlechter Empfang!" Der große Spielplatz in Hechthausen ist ihrer Meinung nach in Ordnung. Man kann den Wald für Spaziergänge nutzen und dabei auch Tiere wie Rehe, Fasane oder Hasen sehen.

Auch Kinder aus Ukraine

"Wir hängen auch gerne mal einfach so am Bahnhof ab. Und natürlich gibt es viele Jugendliche, die sich beim Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im Schützenverein engagieren!" Jugendpfleger Oliver Wachtel vom Paritätischen hat aufmerksam zugehört. "Wir betreuen hier rund 20 bis 30 Jugendliche Kinder, da kommen aber auch immer wieder mal andere Jugendliche dazu. Im Moment kümmern wir uns auch um Kinder aus der Ukraine", berichtet Wachtel.

Mehr zum Thema

Alle Beiträge der Ortskern-Kampagne mit dem Cuxhavener Stadtteil Groden und dem Ort Hechthausen finden Sie hier. Dort können Sie auch an einer Umfrage zu den beiden Orten teilnehmen.

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Herwig V. Witthohn

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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