Lockdown im Kreis Cuxhaven: Corona-Regeln greifen schon ab 2. November
KREIS CUXHAVEN. Die Kontaktbeschränkungen sollen beschlossene Sache sein. Das dringt aus dem Corona-Gipfel der Bundesregierung an die Öffentlichkeit.
Kontaktbeschränkungen kommen
Über allem stehen die Kontaktbeschränkungen. Zusammenkünfte sind nur noch bis maximal zehn Personen und aus zwei Haushalten erlaubt.
Restaurants und Bars müssen schließen
Zudem haben sich Bund und Länder in ihrem Corona-Gipfel auf eine vorübergehende Schließung der Gastronomie für den Zeitraum vom 2. bis 30. November verständigt. Dies trifft gerade touristisch geprägte Regionen - wie den Kreis Cuxhaven - in besonderem Maße. Restaurants und Bars müssen im November geschlossen bleiben, Kantinen sollen hingegen weiterhin öffnen dürfen. Speisen zum Außerhaus-Verzehr dürfen jedoch weiterhin angeboten werden.
Keine touristischen Übernachtungen
Auch besonders schlimm für die Wirtschaft im touristisch geprägten Cuxhaven: Bund und Länder wollen touristische Übernachtungsangebote im Inland im November verbieten. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden, erklärte Kanzlerin Angela Merkel (CDU).
Schulen und Kitas bleiben offen
Schulen und Kindergärten sollen nach Informationen von rnd.de auch im November verlässlich geöffnet bleiben. Auch Groß- und Einzelhandelsgeschäfte sollen im November weiterhin öffnen dürfen. Allerdings einigte man sich darauf, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten darf. In der Beschlussvorlage des Bundes war ursprünglich von 25 Quadratmetern die Rede gewesen.
Freizeitveranstaltungen fallen weitgehend aus
Bund und Länder wollen zudem Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen, wie die dpa erfuhr. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
Fußball-Bundesliga nur ohne Zuschauer
Den Profisport wollen Bund und Länder im November nur noch ohne Zuschauer zulassen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Corona-Regeln sollen nach zwei Wochen überprüft werden
Nach dpa-Informationen wollen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten wohl zwei Wochen später - also etwa um den 11. November herum - die durch die Maßnahmen erreichten Ziele bewerten und notwendige Anpassungen vornehmen.
Kein Amateur-Fußball im November
Im kompletten November wird es nach dpa-Informationen deutschlandweit keinen Amateurfußball geben, wie der "kicker" berichtet. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten der Länder in der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel.
Weitere Informationen folgen. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.
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