Mann ertrinkt zwischen Cuxhaven und Helgoland: Umstände geklärt
CUXHAVEN/HELGOLAND. Die Identität der aus dem Küstenmeer geborgenen Leiche ist geklärt. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Der leblose Körper wurde am Mittwoch aus dem Wasser zwischen Cuxhaven und Helgoland gefischt. Wie die Polizeidirektion Itzehoe nun mitteilt, handelt es sich bei der ums Leben gekommenen Person um einen Senior aus Niedersachsen, der am Mittwoch von Bord des Passagierschiffs "Helgoland" gesprungen sei. Der Mann sei ertrunken.
Rettung nicht möglich
Um 12.20 Uhr habe sich das Schiff auf dem Weg von Cuxhaven nach Helgoland befunden. Passagiere hätten beobachtet, wie der Senior während der Fahrt "absichtlich über Bord ging und ins Wasser stürzte", teilt Merle Neufeld, Pressesprecherin der Itzehoer Polizeidirektion mit. Die sofortige Rettung des Mannes aus den Fluten "war nicht möglich, er kam in der See ums Leben". Der Senior "dürfte in suizidaler Absicht den Weg ins Wasser genommen haben".
Lebloser Körper geborgen
Die Leiche wurde am Mittwochmittag geborgen und nach Cuxhaven transportiert. Daran beteiligt waren neben mehreren Seenotrettungskreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auch ein Lotsenboot und ein Bundespolizeischiff.
Leiche nach Cuxhaven
Der Leichnam kam nach Cuxhaven, wo die Identifizierung des Toten erfolgte. Die Ermittlungen dürften nach Angaben Neufeld voraussichtlich die Heider Kriminalpolizei übernehmen.
Hilfe bei Suizidgedanken
Die Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben - außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend professionelle Hilfe: die Psychiatrische Tagesklinik im Ameos Klinikum Cuxhaven unter Telefon (0 47 21) 6 64 41 87 oder die Telefonseelsorge unter Telefon (08 00) 1 11 01 11.