Die putzigen Stachelschweine können wieder von den Kindern beobachtet werden - ab jetzt allerdings mit einem Abstand zueinander. Foto: Otten
Die putzigen Stachelschweine können wieder von den Kindern beobachtet werden - ab jetzt allerdings mit einem Abstand zueinander. Foto: Otten
Neue Regeln

Nach Corona-Pause: Zoo Wingst bald wieder geöffnet - mit neuen Regeln

04.05.2020

WINGST. Gute Nachricht für Tierfreunde: Die Corona-Zwangspause ist beendet. Der Wingster Zoo öffnet am 6. Mai wieder - aber es gelten neue Regeln.

Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann verkündet die Nachricht: Der Zoo in der Wingst mit dem Wolfs- und Bärenwald darf am Mittwoch, 6. Mai, wieder seine Pforten für Gäste öffnen.

Das sei der beherzten Kampagne von Vertretern der Samtgemeinde Land Hadeln, der lokalen Politik und den Zoo-Verantwortlichen zu verdanken, meint Grothmann. Mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und den lokalen Landtagsabgeordneten habe man in der vergangenen Wochen in Kooperation mit weiteren Zoos die Grundlagen einer zeitnahen Öffnung erörtert. Dabei sei es auch darum gegangen, dass die Zoos die von der Landesregierung vorgegebenen Corona-Vorschriften - das Einhalten der infektionsschutzrechtlichen Auflagen - verantwortungsbewusst umsetzen können, so Grothmann.

400 Tiere leben im Zoo

Für den Wingster Zoodirektor keine Frage: Hinter ihm stehe ein flexibles und verantwortungsvolles Team. Auf Verhaltens-, Hygiene- und Distanzmaßnahmen könne man sich vorbereiten. Im Zoo in der Wingst leben 400 Tiere. Über 20 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. In den sieben Wochen der Schließung aufgrund der Corona-Zeit habe er viel Zuspruch von seinen Zoo-Gästen - besonders auch über sozialen Medien bekommen. Jetzt freue er sich besonders für die Kinder, dass diese ab Mittwoch wieder in den Zoo und den Wolfs- und Bärenwald kommen dürfen. Inwieweit die Spielplätze auf dem Zoogelände geöffnet werden, stehe allerdings noch nicht fest. Auf einige Einschränkungen müssten sich Besucher einstellen.

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Manchmal nur Einbahnstraße

Es gelten die üblichen Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr (Einlass bis 17.15 Uhr). Hinzu kommt: Auf dem gesamten Zoogelände und im Kassenbereich gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter, manche Wege dürfen nur als "Einbahnstraße" genutzt werden, es gibt keine Schaufütterungen und keine Führungen. Der Getränke-, Eis- und Snackverkauf ist nur zum Mitnehmen. Wer flexibel sei, sollte den Besuch möglichst an einem Wochentag planen. Damit könnten Warteschlangen an der Kasse verhindert werden.

Jahreskarten länger gültig

Dem Zoo fehlen durch die Zwangspause beträchtliche Einnahmen. Daher könne man die  Eintrittspreise trotz einiger Einschränkungen nicht senken, bittet Grothmann um Verständnis. Alle Jahreskarten, die zwischen dem 17. März 2019 und dem 16. März 2020 ausgestellt wurden, seien zwei Monate länger gültig. Alle vorab gebuchten Jahreskarten könnten ab Mittwoch, 6. Mai, an der Zookasse abgeholt werden.

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