Mal keine Kreuzfahrt 

Schwimmendes Hotel in der Nordsee

02.04.2013

CUXHAVEN.  Am Steubenhöft hat die ehemalige RoRo-Fähre „Regina Baltica“ fest gemacht. Bis zu 200 Monteure und Facharbeiter werden in den nächsten Tagen an Bord gehen. Ihnen steht jedoch keine Kreuzreise, sondern ein knochenharter Job bevor. Nach Auskunft eines Unternehmenssprechers wird die „Regina Baltica“ rund 100 Kilometer vor Borkum als komfortable schwimmende Wohn-und Ausrüstungsbasis für den Aufbau des Windparks „BARD Offshore 1“ vor Anker gehen. Bis zu 200 Leute können auf dem Schiff in komfortablen Kabinen untergebracht und an Bord versorgt werden. In der Ausstattung steht das Hotelschiff einem Kreuzfahrer in Nichts nach. Auch die Verpflegung soll hervorragend sein. Mit dem Einsatz der „Regina Baltica“ will BARD verlorene Zeit wieder aufholen. Die Arbeiten am Windpark liegen weit zurück im Zeitplan. In diesem Sommer will die BARD-Gruppe in die Offensive gehen und die restlichen 40 der insgesamt 80 Anlagen errichten, verkabeln und ans Netz bringen, sagte Unternehmenssprecher Axel Bahr am Dienstag auf Nachfrage. Die vollständige Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Windparks vor der deutschen Küste mit einer Nennleistung von 400 Megawatt ist für die Jahreswende 2013/2014 geplant. Die Finanzierung des Projekts sei gesichert, so Bahr.

Das 145 Meter lange Hotelschiff (Baujahr 1980) fährt unter der Flagge des schwedischen Offshore Service Unternehmens SWE Offshore Maritime AB, mit Sitz in Gothenburg. Für die Ausrüstung machte die ehemalige Autofähre (zuletzt für Reederei Tallink im Einsatz) an der RoRo-Brücke des Steubenhöfts fest. Durch die aufgeklappte Bugklappe rollen seitdem Lkw und Transporter mit umfangreicher Ausrüstung in Containern an Bord. Während ihrer 14-tägigen Einsatzes werden die Windpark-Monteure auf der umgebauten Fähre in komfortablen Ein- und Zweibettkabinen wohnen. Der Crew-Austausch wird per Schiff oder Helikopter erfolgen.

Von Thomas Sassen

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