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Thorsten Larschow hat gleich bei seiner ersten Kommunalwahl das beste Ergebnis der Grünen in Cuxhaven erzielt und zieht in den Cuxhavener Stadtrat ein. Foto: Mailin Busko
Thorsten Larschow hat gleich bei seiner ersten Kommunalwahl das beste Ergebnis der Grünen in Cuxhaven erzielt und zieht in den Cuxhavener Stadtrat ein. Foto: Mailin Busko
Kommunalwahlen

Shootingstar der Cuxhavener Grünen: Das will Thorsten Larschow in der Stadt verändern

14.09.2021 Zuletzt aktualisiert: 22.07.2022 08:31 Uhr

CUXHAVEN. Thorsten Larschow ist der Shooting-Star der Grünen: Kaum in der Partei, schon zieht er mit den meisten Stimmen in den Cuxhavener Stadtrat ein. Das treibt ihn an. 

Im Herzen sei er schon immer ein Grüner gewesen, sagt Thorsten Larschow. Künftig wird er auch als grüner Abgeordneter im Stadtparlament ein gewichtiges Wort mitreden. Die Wähler haben dem 54-jährigen Unternehmer und Einzelhändler, der im Wahlkreis Duhnen/Döse kandidierte, einen enormen Vertrauensvorschuss mit auf den Weg gegeben. Auf Anhieb erhielt Larschow mit 695 Stimmen (29,9 Prozent) das mit Abstand beste Ergebnis bei den Stadt-Grünen.

Umweltfreundliche Mobilität

Larschow hat sich in Cuxhaven als erfolgreicher Fahrradhändler und mit seinem Engagement um das Lotsenviertel einen Namen gemacht, wo er lange Jahre als Vorsitzender der Werbegemeinschaft fungierte. Große Sympathie und unternehmerisches Interesse verbindet Larschow auch mit dem Projekt Alter Fischereihafen. Darüber rutschte er auch mit in den Vorstand der Tourismuswirtschaftsgemeinschaft (TWG), wo er sich insbesondere um die Themen umweltfreundliche Mobilität und neue Angebote für die Jugend kümmerte. 

Profil der Grünen schärfen

Im Arbeitskreis Radverkehr arbeitete Larschow am Konzept für eine fahrradfreundliche Stadt mit. Auch, weil seiner Meinung nach dort noch immer zu sehr aus der Perspektive des Autofahrers geplant und außerdem zu langsam umgesetzt wird, hat er sich entschlossen, im Rathaus für einen umfassenderen Ansatz zu werben. Das Radverkehrskonzept sei ein guter Anfang, greife aber zu kurz. Vielmehr müsse es um eine andere Mobilität gehen, die Voraussetzung für eine lebenswerte Stadt, neue Arbeitsplätze und eine florierende Wirtschaft sei. "Wir haben einen Sitz dazugewonnen, nun müssen wir das Profil der Grünen schärfen", so Larschow

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